Sicheres gehabt oder beibringen können in puncto der Familie von Eberstein, daß iches ans meinem Buch nicht würde gelassen haben, und endlich aber, wann auch Euerbixccllonc? alle Nachrichten von denen Eber steinischeu jemalen gehabtenfuldischcn Lehen zusammen bringen, was wird es helfen, indem dieselbe sgarwenig ausgenommen) von der Art und Natur sind, daß die Töchter vor denenVettern (wann sie auch schon mitbclehnt) die Lehn bekommen, wie dann vieleU><> Prozessen, sowohl am Lehnhof, als dem kaiserlichen Kammergericht verloren undin t'avcm- deren Töchtereu ausgefallen sind, wie dann meine Familie die Probe davonhat. — Ich schicke hierbei Euer bixesllsnoe die ganze Genealogie, so Dieselbe beliebenwollen, mir zu kommunicircn zurück aus Besorg wegen deren angezogenen MotivenEuer Nxeollenvs mehr Verdruß als Vergnügen zu erwecken, wann selbe inunrechte Händen kommen sollten, wobei mich zu bcharrl. hohen Gewogenheit empfehleund verbleibe Euer Lxeslsnee gehorsamb Ergebenster Diener
Fulda, den l. Februarii 1746. I>. H. z. Hattstein.
?. 8t»m. Was des Schauuats üistoriam autignas Lnoboniae betr., so scind solchedahier nicht zu bekommen, sondern zu Frankfurt in dem Andrcischen Buchladen.Es sind nnterschicdl. ll'omi, und soviel ich weiß, kommen solche überhaupt all 25bis 26 ti. Zu Würzburg Ware der Gchcimbde Rath Lang Kanzlei-Direktor,welcher vor kurzem gestorben, und ist dessen Platz noch nicht wieder besetzet.Die Succession von denen Familien von Roscnbach, Fcchenbach zc. finden EuerIZxesIIöues in meinem Buch.
Nie tlcdrnkcn des iüaron u. tjattstrin hebende Erwiderung des Grafen ErnstFriedrich u. Eberstcin <1. «I. Groß-Leiiiungen, Z>. chcbr. l74li.
Ew. Hochwohlgeboren bekenne hierdurch meine äußerste Verbundenheit vor die inDero beliebten Autwort vom l. Febr. und dabei angeschlossenen Nachrichten nur dar-gelegte Merkmale Dero schätzbaren Gütigkeit. Da aber daraus zugleich erhellet, wieDieselben von meinen Absichten bei der Sache sich eine ganz andere Idee machen, alsich verdiene und wahrhaftig habe; So werden Sic erlauben, hiemittelst zu dienen:Daß niemand in der Welt, wer er anch sei, sich damit den allergeringste» Ver-druß ansznladcn befahren darf, man» er mit alten und zur Sach dienendenVovniiientm mir bchiilflich zu sein und damit heranszurncke» sich gefallen lasset.Denn ich schwöre zu Gott dem Allmächtigen einen leiblichen Eid, daß, so wenig ichgemeinct bin, wenn ich auch dazu durch die mir aufrichtig kommnnicirte Doknmentaund Nachrichten aller Welt Rechte und den Weg offen und gcbahnet fände, alle Güter,welche die Ebersteinische Familia jemalen gehabt und besessen, mit aller kaciüts und ohneAnwendung eines Hellers wieder in Eigenthum zu bekommen, ich doch nicmalen insolcher Absicht und zu solchem Endzweck eine Feder weder selbst, noch durch andereansetzen würde; Ebenso wenig und noch viel weniger werde ich von allem, so mir vonEbersteinischen Dingen kommuuiciret wird, nimmermehr einigen andern als bloßhistorischen, niemand verfänglichen oder nachteiligen Gebrauch machen und das kannein jeder gewiß glauben.
Wcitcrs bitte Ew. Hochwohlgeb. aufs allcrinständigstc, von mir als einem altenehrlichen, wahrhaftigen Ehrenmann beglaubt zu sein, daß ich von der Thorheit desvergeblichen, leichtbegreiflichen Einfalls, als ob durch alte Nachrichten von denenEbersteinischcn jemalen gehabten fuldischcn und würzburgischcn Lehngütern einengültigen Anspruch zu formiren in stand kommen könnte oder würde, wahrhaftig allzuweit entfernet bin, als daß jemand, so vor mich die Güte hat, mir seine habende alteDokumenten und Nachrichten, die ich zu nichts anders, als zu gründlicher Erläuterungder Ebersteinischcn alten Familien-Historia verlange, herauszuoffenbaren, die aller-geringste Gefahr oder nur Furcht mit Ursach und Wahrheit haben wird oder kann.Noch mehrers, so hat der große Gott mich über 1V Jahr in geistlichen Vonsi-ktorii« und weltlichen Regierungen als Rath sitzen lassen, che ich nachher über 20 Jahrin pndliqncn Geschäften als Königlicher Gesandter fast an alle große Höfe durchganz Deutschland verschicket worden bin.
Also werden Ew. Hochwohlgeb. mir zuzutrauen belieben, daß mich solcherWeise Wider alle dergleichen elünwriqug Einfälle zu bescheiden wohl gelcrnet, daß mirnicht allein die fuldischcn und würzburgischcn Lehnrechte, sondern sogar auch dieallcnthalbigc Präskription ohnedem im Wege sind.
Wann Ew. Hochwohlgcb. nun diese meine drei wahrhafte Herzens-Principia zubeiden meinen vorigtcn schriftlichen Ansuchungen neben halten; Werden Sic vonselbst mir die Justiz anthun, daß niemand, der mir seine habenden alte Nachrichten