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d) zu Ober-Trebra
4 Hufen 8 Artacker Artland, einen Weingarten, eine halbe Mühle und Erbzinsen,
An dem Ende der ersten Etappe des Übergangs des Eberstein'schen Ge-schlechts van Franken nach Thüringen, von der Rhön und der fränkischenSaale nach der Goldenen Aue im ilnstrutthalc und bis in den Harz fordertdie 75jährige Seßhaftigkeit an der Elb-Saale, als gleichsam ein Ruhepnnkt, zueiner Rück- und Vorschau auf. Ein solcher Rückblick nach der freifränkischenStammheimath in Verbindung mit einer Vorschau in die gräflich mans-feldische Herrschaft Heldrungen wird dazu dienen, um in wenigen Zügendie in einer manchfach gebrochenen und verschlungenen Linie verlaufende Ge-schlechtsgeschichtc in anschaulichem Bilde zusammen zu fassen.
Von den Brüdern Heinrich, Ritter und Marschall des Stifts Fulda,Botho, Konrad, Friedrich, Ritter, und Eberhard v. Eberstein, welche vorder Mitte und in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts in Urkunden erscheinen,hat nur Eberhard sein Geschlecht dauerhaft fortgepflanzt. Von seines SohnesEberhard Söhnen wurden der Älteste Hermann, Amtmann zu Bodenlauben,dann der 1451 ch würzburgische Hauptmann und Rath Eberhard, ferner RitterMangold, Karl und Ritter Gerlach Stifter von 5 Linien, von denen dieerstere mit Hermann selbst, die letztere mit Peter 1488, die Mangoldsche mitGeorg dem Jüngern zum Brandcnstein im Mai 1540, die Eberhardsche mitGeorg Sittig 2. Nov. 1600 im Mannesstamme erloschen ist und nur dieLinie Karl's heute noch fortblüht.
Der als Schiedsrichter in hoher Achtung stehend und als solcher sowohlvon seinen Standesgcnossen als auch Herren und Fürsten oft in Anspruch ge-nommene 1449 verstorbene Karl war zu Marktsteinach bei Schweinfnrtgesessen und hinterließ die beiden Söhne Lorenz, der I. Dez. 1480 ohnemännliche Nachkommen starb, und Heinrich, welcher in dem Bruderkriege zwischendem Kurfürsten Friedrich und dem Herzoge Wilhelm zu Sachsen auf des letztemSeite kämpfte.
Dieser Heinrich bildet also das Mittelglied zwischen dem alten fränkischenund dem späteren thüring - mansfeldischen Stamme. Er wurde zusammen mitseinem Bruder Lorenz, seinem Oheim R. Gerlach und dessen Söhnen Asmusund Wilhelm 4. Januar 1451 mit Marktsteinach beliehen. Nachdem Heinrichbald darauf seinen Antheil an diesem Schlosse an seine Vettern Asmus,Wilhelm und Peter abgetreten hatte, erwarb er außer Gütern zu Flurstedtvon Friedrich v, Thüna dessen Antheil an den im Weimarischen zu Dorn bürgan der Saale und Zimmern gelegenen Gütern, während den Antheil vonFricdrich's v. Thüna Bruder Rudolf dessen Schwiegersohn Rudolf v. Watzdorfkaufte, welcher nach Heinrich's v. Eberstein Tode von dessen Söhnen Hans,Simon, Karl und Philipp auch deren Antheil hinzukaufte und damit bzw.3. Mai 1488, 2. März 1490 und 15. Okt. 1491 beliehen wurde.
Die Söhne Heinrich's hatten nur die gleichfalls von ihrem Vater ererbtenbeiden freien Siedelhöfe in Flurstedt bei Apolda behalten, mit welchen sie3. Mai 1488 von dem Herzoge Albrecht zu Sachsen und nach der Zeit (mitAusnahme Karl's, der 28. Febr, 1496 gestorben war) am 4. Okt. 1501 ansAbsterben des Herzogs Albrecht von dessen Sohne Herzog Georg beliehen wurden.
Zu diesen Gütern brachten dann nach Simon's Tode Hans und Phi-lipp noch anderweiten Grundbesitz in Flurstedt und Ober-Trebra durchKauf hinzu, wurden unter dem 8. Januar bzw. 1. Aug. 1 516 damit beliehenund zogen dabei ihre fränkischen Vettern Kilian und Georg Gebrüder v. Ever-sten! zu Bischofsheim vor der Rhön (von der Ebcrhard'schen Linie) und dieGebrüder Philipp, Amtmann zu Steinau an der Straße, und Mangoldv. Ebcrstein zum Brandcnstein (von der Mangold'schen Linie) zur gesamtenHand. Ebenso war schon ihr Vater Heinrich und Oheim Lorenz von derenVetter Peter (von der Gcrlachschen Linie), welchem nach seines Bruders
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