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Tochter: 1. Ämm, verm. mit Balthasar v. Ostheim (1449—1481), Ritter
und fürstl. henneb. Erbschenk, welcher vorher mit Felice geb. v. Königshofen
verheirathet war;
2. Larliara, verm. mit Rudolf v. Rüdigheim (1512).
Georg zu Mühlfeld,
Hermann's einziger Sohn, ch 1497, verm. mit Dorothea (1497 Witwe,wie derverm. mit N. v. Heldrit), des Hamberg. Marschalls Adam v. Bibra undder Kunigunde geb. v. Wittstatt Tochter und des Adam, Fritz und Adolfv. Bibra Schwester. Er wohnte 1484 dem Turnier zu Ingolstadt, 1485 demzu Ansbach und 1486 dem zu Bamberg bei.
Vom Stifte Würzburg wurde er 27. Juni 1482 mit dem Hofe zu Burg-lauer, den Eberstein'schen Grundstücken an und unter dem Höhberge und2 Gütern zu Hcufurt beliehen, „das von Hermann v. Eberstcin, seinemVater seligen, auf ihn verstorben war".
M, Der Hof zu Hilders wurde nicht mit empfangen. So wie der 1451 chEberhard 4. Okt. 142Z diesen Hof „für verfallene Lehn" erhielt, so wurdenGeorg's zu Mühlfeld Söhne Kilian und Georg wegen langwierigen Nicht-empfangens 11. Januar 1543 „ans besonderen Gnaden" damit beliehen.
Am 25. Januar 1484 und 21. Febr. 1489 wurde Georg vom KlosterBildhausen mit seinen Gütern zu Strahlungen beliehen. Er hatte auf dieseKlostergüter seine Frau mit ihrem Zu- und Gcgengelde verwiesen. Da der Abt abersein Lehnsvermüchtnis nicht bestätigen wollte, so beschwerte sich Georg deshalbbei dem Bischöfe Rudolf von Würzburg. Dieser schrieb deshalb 3. Juni 1484an den genannten Abt:
Wir und unser Stift haben auch dergleichen Lehen, die Grafen, Herren, Ritterund Knechte von uns und unserem Stifte zu Mannlehen tragen; so dieselben ihrKindere oder Hausfrauen darauf verweisen und uns um Willignng und Bekenntnisersuchen, daß wir ihne dann ein nämliche Summa Gelds, und doch also, daß dieLehen des dritten Thcils besser sind, dann die Summa, die wir ihne darauf bekennen.Davon so ist's auch unser Rathe und Meinunge, daß Ihr des obgemeldten von Eber-stcin's Frauen auch ein Summa Gelds mit der iztgedachten Klansnlen bekennen ?c.wollt.
Georg v. Eberstein zu Mühlfeld verkaufte auf Wiederkauf
a) 1485 den Hof zu Burglauer an Jorg v. Weyhers für 115 Gulden, wo-zu der Bischof von Würzburg den Konsens nur unter der Bedingung ertheiltc,daß Georg den Hof innerhalb der nächsten 6 Jahre wieder einlöste;
b) 1. Febr. 1489 den Hof zu Hilders an Ackerhansen für 40 Gulden;Georg mußte dem Bischöfe Rudolf aber versprechen, diesen Hof innerhalb dernächsten 4 Jahre wieder einzulösen
o) 10. Sept. 1489 20 Ncustädter Malter Getrcidezinscn aus seinem Kloster-hofe zu Strahlungen an den Bürger Bastian Fischer zu Neustadt für 100Gulden, behielt sich aber das Wiedereinlösungsrccht auf 12 Jahre vor, auchwollte er den Hof in seiner Gewalt behalten und gegen das Kloster verdienen,„wie es einem frommen Edelmanns zu thun wohl gezieme".
ä) einen Hof zu Schaden, ein Gut zu Simmershausen und 13 Güterdaselbst, die freieigen waren, an Eberhard v. Lutter für 200 Gulden rhu.(Gesch. 337. Nr. 259).
Am 22. April 1493 erschienen die beiden Einwohner von Ginolfs FritzZimmermann und Hans Keube vor dein Notar Kaspar Walter und führtendiesem vor: den
Paul Fricke zu Ursprüngen, 65 Jahre alt, zu Ginolfs geboren und er-zogen;
Hans Ameling von Hohenrode, 70 Jahre alt, der vor 50 Jahren zuWeisbach gesessen;
Bnrghard Köler von Erbcnhausen, der nach dem großen Sterben mitseinem Vater nach Ginolfs gekommen und ungefähr 24 Jahre
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