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Folge 5 (1885)
Entstehung
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lichen Schritten gegen seine Wähler abhalten möchte. Albrecht weigerte sichdessen, und es kam in Franken zwischen sächsischen und brandenbnrgischen Interessenzu einem Streite. Am 18. Nov. überschickte Sigmund, dem sich 200 Adligeunter welchen sich Eberhard's Neffen, die Gebrüder Erasmus und Wilhelm,und jedenfalls auch seine Söhne befanden angeschlossen hatten, auf denFrauenberg und an die Herzöge von Sachsen den Fehdebrief (Nachtr. v.1883. S. 81 ff).

Am 23. April 1416 schrieb Peter Schott an Eberhard, er möchteden Bischof veranlassen, die 24 Gulden, welche dieser ihm, Petern, schuldigsei, an seinen Bruder Henne Schott auszahlen zu lassen.

Am 18. Sept. 1416 entschied Eberhard mit mehreren andern Mannen undDienern des Bischofs Johann einen Streit zwischen Kunigunde v. Oberstein undder Stadt Gerolzhofen (Nachtr. v, 1878. S. 9. Nr. 9).

Am 22. April 1439 hingen die Junker Eberhard v. Eberstein und Wilhelmv. Sarmsheim, Edelknechte des Stifts Würzburg, ihre Siegel an eine von demNotar Anton Günther aufgenommene Verhandlung, betreffend einen Reversdes bis dahin von dem Bischof auf dem Fraucnberge gefangen gehaltenen Mönchsvom Kloster Aurach Namens Johannes Rudolf.

Eberhard war nach seiner Zeugenaussage über die wttrzburgische und mainzischeGeleitsgrenze vom 12. Febr. 1446 schon vor mehr denn 40 Jahren, also bereitsvor 1406, bei den Bischöfen Joh. v. Egloffstein und Joh. v. Brunn länger als22 JahreHauptmann und Sindherre zu Hof ans unser Frauenberge" und istals solcher auf den Gleit geritten:

Ich Eberhard von Eberstein bekenne und thue kund mit diesem Briefgein allermänniglich, daß ich nie anders gehört, noch verstanden hon, dann daßbede, mein gnädige Herren von Mentz und von Würzburg von ihr bederStift wegen zu gleiten haben iglicher seins Lands bis in das Kaltlochenämlich bis an das Flosse, das zu nnterst im Grunde ist zwischen Kist (aufdem Wege von Würzburg nach Bischofsheim a. d. Tauber) und der Höhe,do mein Herre von Würzburg itzund ein Wart aufgefaßt hat, und denselbenGrund hinabe geht. Mir ist auch wissen und kund, als ich bei Bischof Johansenvon Egloffstein und bei Bischof Johansen von Brunn seligen zwei undzweinzig Jahre oder mehre ein Hauptmann und Sindherre zu Hof ufunser Frauenberge gewest und uf den Gleit geritten bin, des mehre dannvierzig Jahre sind, und hon nie anders verstanden, dann daß beder Herrn Gleitin dem obgenannten Floß wendet, dahin ich allwege gleitet han. Und wenn vonmeins Herrn von Mentz wegen gleitet warde und die Wagen bis an das Floß kamen,so hielten sein Gleitsleute stille an dem Raiene bei Kist hinan. Desgleichen wennvon meins Herrn von Würzburg wegen gleit warde und die Wagen an das Floßkamen, so hielten seine Gleitsleute stille am Raine im Holz herab bei dem Floß.

Also wurden bede mein gnädige Herrn zu eine Gezeiten gewarnet, daß manin ihre Gleit greifen wolle; vereint ich mich, als ein Hauptmann meins gnädigenHerrn von Würzburg, mit dem alten Adel, der zu der Zeit ein Amtmann waszu Bischofsheim, um daß der Weg aus dem Grunde hinaus gein Bischofs-heim und hereinwärts gein Würzburg bös ist und den Wagen fürspannen müssen,daß ich und andere meins gnädigen Herrn von Würzburg Gleitsleute am Hinaus-gleiten sollten zu meins Herrn von Meintze Gleitslenten stoßen und bei Kistebei ihn halten, bis die Wagen hinauf kommen, daß sie dester sicher gleitenmochten. Desgleichen sollten meins Herrn von Meintz Gleitsleute am Herein-gleiten zu meins Herrn von Würzburg Gleitslenten stoßen und bei ihn an demEnde, do die Wart itzund steht, halten, bis die Wagen auch aus dem Grundehinauf kommen. Das warde also von beden Theilen bei meinen Gezeiten, alsich ein Hauptmann was, gehalten und nachgangen warde. Daß das also sei,wie abgeschrieben steht, das nyme und spreche ich ungefährlich uf den Eide, denich meinem gnädigen Herrn von Würzburg gethan, und han des zu Urkunde

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