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Folge 5 (1885)
Entstehung
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Vetter Johann seinen halben Antheil an Eckweisbach nnd seine Güter zuSchackau und Weyhers ans einen Wiedcrkauf verkaufte, und denen nebst denGebrüdern Hans und Henz Küchenmeister und Albrechten v. Fischborn 1359Abt Heinrich von Fulda das Schloß, Amt nnd Gericht Nenhof und Güter zuNeuhof, Reimbrechts und Schweben wiederkäuflich abtrat, hat nur der jüngste

Eberhard ,

sein Geschlecht bis auf die Gegenwart fortgepflanzt. Er kommt in fuldischenUrkunden 1354, 1367 und 1370 mit seiner Gemahlin Kunigunde, hzw. mitseiner Schwester Elisabeth (Else, Elscbe), welche mit N. v. Buttlar vermähltwar, nnd mit seinem Sohne gleichen Namens

Eberhard

vor. Dieser kaufte auf Wiederkauf von Hans v. Eberstein5 Güter zu Klein-Sassen, 4 Güter zu Gerhards, die Mühle zu Längen-Bieber und dessenAntheil an Langenberg und der Breite und erhielt von dem Stifte Fuldadas Schloß, Amt und Gericht Bieberstein pfandweise, welches aber vor 1386wieder eingelöst wurde.

Am 18. Januar 1383 verkaufte sein Vetter Apel v. Eberstein dessen Hofzu Hof-Bieber an Fritz Mores mit Eberhard's mitbelchnschaftlichem und AbtFriedrichs von Fulda lehnsherrlichem Konsense. Als letzterer den BischofGerhard von Würzburg zum Verweser der Abtei Fulda bestellte, wurde15. Febr. 1391 vereinbart, daß nach dem Abgange des als Hauptmann desSchlosses Neuenburg bei Fulda eingesetzten Bruders des Abts Friedrich, Konradv. Romrod, der Bischof dessen Nachfolger unter Dietrich v. Bickenbach, Dietrichv. Bibra, Eberhard v. Eberstein, Heinrich v. Hune und Frowin v. Huttenauswählen solle.

In dem Mittelgange der Pfarrkirche zu Neuenburg im Breisgau befindetsich das Epitaph eines Eberhard v. Eberstein, dessen Umschrift schon Endevorigen Jahrhunderts sehr schadhaft und unleserlich war und überdies theilsaus Bruchstücken, theils aus Abkürzungen bestand. In dem Haupteingange derKirche befand sich außerdem ein Grabstein, auf welchem ebenfalls das Eber-stein'sche und darunter das mit roth und Silber geschachtete Bach'sche Wappenzu sehen war mit ebenfalls schwer zu entziffernder Umschrift. Der solches be-scheinigende Pfarrer v. Weiß hat als Todesjahr 1449, aber jedenfalls fälschlichvermuthet; da in diesem Jahre kein Eberhard v. Eberstein gestorben ist, auchder 1451 ch mit dem zu Neuenburg beigesetzten Eberhard nicht identisch seinkann, so wird für diesen letztern vor 1398 ch Eberhard (vgl. unten die vonseinen 4 mündigen Söhnen ausgestellte Urfehde) mit mehr Wahrscheinlichkeitdie Jahreszahl 1394 als Todesjahr zu setzen sein und die Umschrift ursprüng-lich gelautet haben:

L.uuo. Olli. öl. (XXl, X0IV. (nicht XIUX) in. äis. ski. .... obrit. Uns.

Obsrbarävs. ä. Obsrsksill.

Hieraus ergiebt sich aber dann ferner, daß die Mutter von Eberhard, demVater der hierunter aufgeführten sieben Brüder, eine geborene v. Bach war.

Nach der in dem Notariats-Jnstrumente Georg's v. Eberstein des Alternzu Ginolfs von 1550 gemachten Angabe über seinevon seinem Vater ererbtenAhnen" war die Mutter des 1451 ff mit Else v. Brende vorheirathet gewesenenEberhard v. Eberstein eine geborenem der Tann; dagegen war die Mutterseines in 2r Ehe mit einer geborenen v. Hune verheirathet geweseneu BrudersMangold, Ritters, eine geborene v. Schaumberg, wie aus der 1483 vonRitter Mangold's Enkel Philipp behufs Aufnahme in den Christoph-Ordendem Grasen v. Hcnneberg eingereichten vorschriftsmäßigen und durch Hansv. Ebersberg und Ulrich Hölin bekräftigten Angabe seiner Ahnen ersichtlich ist.

Sonach waren Beide, Eberhard und Mangold, Stiefbrüder, und ihr Vater,der 1394 ff Eberhard, war verheirathet I) mit X. v. der Tann und II) mit17. v. Schaumberg.