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Folge 5 (1885)
Entstehung
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Dicsc Bezeichnung des Todesjahres beruht jedenfalls auf einer Ungenauig-keit, da nicht anzunehmen ist, daß zu gleicher Zeit noch ein anderer Engelhardv. Eberstein existirt hat, der nur Domherr in Bamberg war.

Als Domkapitular zu Bamberg wird bereits in einer Urkunde vom .11. Okt.1401 ein Engelhard v. Eberstein aufgeführt, welcher mit den übrigen Mit-gliedern des Kapitels den Papst um Bestätigung des Bischofs Johann vonWürzbnrg als Koadjutor des Bisthnms Bamberg für den altersschwachen BischofAlbrecht bittet.

Am 17. Januar 1424 versetzten wiederkäuflich Weiprecht's v. GrumbachKinder an Dietrich v. Eberstein und die andernGetruwenhender" Engcl-hard's v. Eberstein 6 Malter jährl. Kornzinsen aus ihrem freieigenen Hofe zuGrumbach und verpflichteten sich zugleich, diese 6 Malter auf dem Kornhansedes Dompräseuzmeistcrs zu Würzburg alle Jahre zwischen den beiden Frauen-tagen abliefern zu lassen, worauf dann aber dieser Kornzinsam Gelde" unterdie Domherren und Vikarier vertheilt werden und davon der verstorbene HerrEngelhard v. Eberstein jährlich in der Woche des h. Kreuztages Jnvcntionismit Placebo, Vigilien und Seelmesscn begangen werden sollte.

2. sittlich, erhielt 1420 die durch den Tod seines Bruders Engelharderledigte Domherrnstelle zu Würzburg. Vor seinem Eintritte in das WürzburgerDomkapitel erwarb er sich durch seine Tapferkeit den Rittergürtel (siosnlnmMilitärs). Da er bei Erbauung des Kreuzganges an der Domkirche zu Würz-burg sich sehr freigebig zeigte, so wurde oben im Gewölbe sein Wappen mit derUmschriftRbsoäorisns äs blbsostsin (lanonicms" angebracht. Er soll 1413seine Hälfte des Dorfes Weisbach an seine Vettern Eberhard und Mangoldp. Eberstein für 200 Gulden versetzt haben.

Dietrich starb 8. Sept. 1428. Sein im Domherrnbegräbnisse zu Würz-burg befindlicher Grabstein (Nr. 14 in der 4. Reihe) zeigt eine geistliche Figur,die aber ganz rninirt ist, und darunter das E b erst ein'sche und M a lk os'scheWappen und hat die Umschrift:

Xnno äw. uUUssimo. MM. XXVIII. in. äis. nativilatis. maris. obiil.

äln. Ibsoäorievs. äs. sbsrslsin. sansinovs. bvivs. seslis. svius. sminm.

rsgvisssat,. in. paos.

üotho,

der 2. Sohn des vor 1337 ch Ritters Konrad, erwarb im Januar 1359 wieder-känflich von dem Abte Heinrich von Fulda für 300 Pfund fnld. Heller einejährl. Rente von 25 Pfund Heller, und zwar 12'/, Pfund aus der Stadtbeetzu Fulda und 12'/, Pfund aus '/, des vor dem Schlosse Ncuhof gelegenen Hofes,2 Hufen zu Reimbrechts und 1'/, Hufe zu Schweben, auch empfing er1359 aus der Kammer des Abts zu Fulda 12'/, Pfund Heller jährl. Rente zuMannlehn.

Am 29. Nov. 1361 versetzten Heinrich v. Lichtenberg und Else Eheleutefür 60 Gulden ihre Besitzungen zu Harbach und den Wald zu Alhards anBotho und dessen Frau Sanne, welche Eheleute 1379 ihren Antheil anSchweben die Gebrüder Ulrich und Friedrich von Hutten verkauften.

Am 30. Aug. 1370 versetzte ihm, dem strengen Knechte Bote, wegen seinerAnsprüche für Leistungen und Unkosten im Dienste und für den darin erlittenenSchaden an Pferden Abt Heinrich 3'/, Gut in dem Dorfe Lnths.

Botho war 1356 bereits verheirathet mit Agnes, seines Bruders HeinrichTochter, und ist anzusehen als der

Vater von

1. Ämia, verm. 1386 mit dem Ritter Konrad v. Heßberg,

2. I.pci, der 1388 mit Zustimmung seines Vetters Eberhard seinen zn Niebra

unter Bieberstein gelegenen Hof an Fritz Mores verkaufte.

Von den oben aufgeführten Gebrüdern Heinrich, Ritter, Botho, Kon-rad, Friedrich, Ritter, und Eberhard v. Eberstein, welchen 1347 ihr

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