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v. der Tann nnd v. Weyhers zur Unterjochung Hersfeld's verschworen. Andem zur Ausführung ihres Anschlags anberaumten Tage (28. April 1378) hattesich jedoch einer der verschworenen Ritter, Simon v. Hüne, entschlossen, seineEhre durch einen offenen Fehdebrief zu wahren, den er aus dem Lager sandte,wodurch die Stadt gerettet wurde (Nachtr. v. 1878. S. 8. Nr. 4).
Von diesen fünf Brüdern v. Eberstein war der ältesteHeinrich, Kitter nnd Marschallvon Fulda, verheirathet mit Felice, des Heinrich v. Steinau Tochter, welchletzterer 25. Mai 1373 mit Wissen seines Sohnes Hermann sein Vorwerk inSundheim an seinen Schwiegersohn „Herrn Henrich v. Ebcrstein" und dessenWirthin Felice für 600 Pfund fnld. Heller verkaufte. Der Kaufbrief wurdeaußer von Heinrich Steinrück auch von dem Ritter Friedrich von Ebersteindurch Anhängung der Siegel bekräftigt.
Am 29. Nov. l368 legte Ritter Heinrich von Eberstein eine Irrung bei,welche zwischen seiner Schwester Elsen v. Buttlar und deren Söhnen Jringund Heinrich einerseits und den geistlichen Herren auf dem Franenberge beiFulda andererseits wegen des zu Lutter gelegenen Gutes, welches vormalsBerlt v. Borsa von den genannten Herren inne hatte, entstanden war (Gesch.261 U. 1209).
Heinrich war in den Jahren von 1362 bis etwa 1377 Marschall vonFulda. Seiner wird 1382 als eines bereits Verstorbenen gedacht, denn indiesem Jahre bekennt Heinrich v. Tafta, er sei von dem Abte Konrad von Fuldabefriedigt worden hinsichtlich aller Ansprüche, welche er aus den auf Geheiß des„Herrn Heinrich v. Eberstein seligen, zu der Zyten meines Herrn Marschalk"gegen die von Reckerode geführten Fehden herzuleiten hatte.
Marschall Heinrich war ohne Zweifel derVater von
1. ÄMtS, verm. 1356 mit Botho v. Eberstein,
2. Hönrad, s. unten,
3. Heinrich, f. unten.
Konrad hatte 1390 eine Fehde mit dem Kloster Schlüchtern nnd wurdedeshalb in den Bann gethan, ans welchem er sich erst 1392 befreite. DieJunker Konrad v. Eberstein und Fritz Kochmeister waren 30. April 1395 zu-gegen, als der Pfarrer auf dem Florenberge bei Fulda und die „Baumeisternnd Nachgebur" der Dörfer Eichenzell, Welkers und Löschenrode über die Be-dienung ihrer Kapelle zu Eichenzell und über die von den Einwohnern dieserDörfer dem Pfarrer zum Florenberge zu entrichtenden Pfarr-Rechte eine Ab-rede trafen.
Konrad und Anna geb. v. Kralücke waren jedenfalls dieEltern von
1. Anna, verm. mit Georg v. Haselstein,
2. Klafft, der 22. März 1396 seiner Ganerben wegen von dem Stifte Fulda
zu Lehn empfing: das Amt und Schloß Schackau, die Kemnate und dasDorf Eckweisbach, die Dörfer Langenberg, Klein-Sasscn nndDietes, die zwischen dem Florenberge und Eichenzell gelegene Wüstung,die Breite genannt, ein Bnrggut zu Neuhof und 2 Höfe daselbst, dieihnen von Heinrich Küchenmeister verpfändet waren, 2 Hufen und 2 Höfezu Reimbrechts, 1'/- Höfe zu Schweben und einen Hof zu Nenhof,der Krafftcn allein gehörte.
Heinrich, der 2. Sohn des Marschalls Heinrich, ff vor 1415 und warverm. mit Katharina, des Dietrich v. Malkos Tochter und Johann'sv. Malkos, Domherrn zu Würzburg, und Dictrich's von Malkos Schwester.Im Fuldaer Archive hat sich noch vor 100 Jahren eine Originalurkunde v. I.1415 befunden, worin diese Katharina von Malkos als Hcinrich's v. Ebcr-
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