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stein vom Stifte Würzburg zu Lehn. Diese Lehngütcr waren noch um dieMitte des 16. Jahrhunderts im Besitze der Gebrüder Kilian und Georg v.Eberstcin, welche Brüder also von dem vor 1337 ff Ritter Konrad in direkterLinie abstammen. Der Urgroßvater dieser Brüder, der 1451 ff Eberhard, besaßEckweisbach, welches seit 1347 die Gebrüder Heinrich, Botho, Konrad,Friedrich und Eberhard v. Eberstein ganz innc hatten. Bis zu genanntemJahre war Eigenthümer der einen Hälfte von Eckweisbach der Edelknecht Johannv. Eberstein. Dieser ist vielleicht ein Neffe des 1285 als Domherr von Bambergvorkommenden Heinrich v. Eberstein und ein Bruder des Heinrich, der bis1351 Kleriker und dann Domherr zu Würzburg war.
Am 11. Nov. 1337 ertheilten Johann und sein Vetter Heinrich, derälteste der obengenannten fünf Brüder, ihre lehnherrliche Genehmigung zumVerkaufe eines von ihnen lehnrührigen Gutes zu Eckweisbach an die Kirchezu Langenberg Seitens Heinrich's v. Fischbach, und am Dienstage vor Mitt-fasten 1347 verkauften Johann v. Eberstein und seine Frau Netze „ihr halbTheil des Dorfes Eckweisbach", ein Gut zu Schackau und ihren Besitzzu Weyhers an die genannten fünf Brüder. Siegler waren: Johann v.Eberstein und sein Schwager Konrad v. Trubenbach und Gise v. Hann;außerdem waren bei dem Kaufgeschäfte zugegen H. v. der Tann gen. v. Bischofs-heim und 2 Gebrüder v. Schneeberg.
Später verkaufte dieser Johann seine Güter zu Klein-Sassen, Gerhards,Langenberg, zu der Breite und die Mühle zu Längen-Bieber an Eber-hard (ff 1394), den Sohn des jüngsten der ofterwähntcn fünf Gebrüder, auchEberhard genannt, und Vater des 1451 ff Eberhard, der außer Eckwcisbachauch die oben aufgeführten fnldischen Lehngüter mit seinem Bruder Mangolderblich überkommen hatte.
Hiernach hat man mit Sicherheit anzunehmen, daß Ritter Konrad undseine Frau Margaretha dieEltern waren von
1. Margaretha, welche 1318 in das Kloster Wechterswinkel eintrat,
2. Heinrich, Ritter, s. unten
3. öotho, Edelknecht, s. unten,
4. Äonrad,
5. Friedrich, Ritter,
6. Eberhard, s. unten,
7. Else, Venn, mit v. Buttlar. Am 14. Febr. 1361 vermachte Gertrud
v. Heringen ihrer Gcschwihcr Elsen von Bockeler eine Wiese zu Lutterin dem Stcineth.
An die Gebrüder Heinrich, Ritter, Konrad, Friedrich und Eberhardv. Ebcrstein, die Gebrüder Hans und Heinrich Küchenmeister, Botho vonEberstein und dessen Frau Sanne und Albrecht v. Fischborn und dessen FrauLife verkauften wiederkäuflich Abt Heinrich von Fulda am 24. Januar 1359für 3000 Pfund fuld. Heller 200 Pfund Heller jährl. Einkünfte, welche ansdie Stadtbeet zu Fulda und auf fuldische Güter zu Nenhof, Neimbrechtsund Schweben angewiesen wurden. Auch befahl der Abt den zuerst genannten4 Gebrüdern v. Eberstein nnd den Gebrüdern Küchenmeister sein Schloß Ncn-ho f mit aller Gerechtigkeit, (vgl. bezügl. des Nähern die betreffende Regestc S. 30).
Diese Gebrüder v. Eberstcin und einige ihrer Söhne gehörten zum Stcrner-bnndc, dessen Mitglieder im Herbste 1375 in dem Kriege um den Mainzer Stuhlzum letzten Male im Felde erschienen, nnd dessen letztes Auftreten gegen dieStadt Hersfeld stattfand. Die Bürger daselbst hatten nämlich ohne Rücksichtans ihren Abt mit dem Landgrafen Hermann von Hessen ein Schutz- und Trutz-bündnis gegen die Sterncr geschlossen, und der Abt, Berthold v. Völkershausen,hatte sich deshalb mit allen Rittern der Nachbarschaft, darunter Eberhard,Gottschalk und Otto v. Buchenau und mehrere Herren v. Eberstein, v. Hune,