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Folge 5 (1885)
Entstehung
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stein zn Groß-Leinungcn erst nnterm 28. Januar 1768 als solcher bestätigtund zugleich augewiesen, wegen des in den sächs. Staaten liegenden Ver-mögens des genannten Kannnerherrn mit dessen Ehegattin zu Mannheimzu kommuniciren und dieser die ihm zukommenden jährl. Einkünfte verab-folgen zu lassen.

A» den Gücr-Auffrher der Grafschaft Mnnsfrld »nd üammrrlicrr» uo» Lnras-dorff.

Xaverins, Königlicher Prinze, der Kursachsen Administrator w. Bester, lieberGetreuer. Uns ist aus dem am 18. April vorigen Jahres anhero erstattetengehorsamsten Berichte geziemend vorgetragen worden,,, wessen sich FriedrichGraf von Eberstein zn Groß-Leinnngcn wegen Übernahme der vuratslnsmsntis seines Vetters, des Freiherr« Karl Christian von Eberstein, erkläret.Worauf hiermit unser Begehren, ihr wollet gedachten Grafen von Eberstein demFreiherrn gleiches Namens zum Lurntoiw nmntis zu dessen in hiesigen Landenhabenden Angelegenheiten konstituiren und, daß er sowohl wegen Administrationdessen allhiesigen Vermögens mit der Ebersteinischen Ehe-doiwortm zu Mann-heim kommuniciren, als auch an selbige die eingehenden Revenuen verabfolgenlassen solle, anweisen. Datum Dresden, den 28. Jan. 1768.

Genf Friedrich u. Eüerstcin, welcher seit feines Unters 1752 erfolgte» Tode dieGcfchiiftr feines Urtiers in Mamchciin lirziiglich dessen Güter in Sachsen, alsoschon vor dein das Schicksal drsfclticn so tragisch gestaltenden UorfnIIr, geführthatte, ülirrsrndrt mittels Schreckens «I. «I. Grosz-Leinnilgen, 23. Uez. 1768seiner Uafc, der Fran v. Eiierstei» z» Mannheim, Abrechnungen für die Jahrel76l bis t768.

Reichsfrei Hochwohlgeborne Freifrau, gnädige Frau Base! Euer Gnadengnädiges Schreiben vom 96>zr habe wohl zu erhalten die Ehre gehabt und darausersehen, daß Hochdicsclben gerne sehen, daß die Familien-Affairen in Richtigkeitgesetzt werden und Sie hernach die Revenuen richtig genießen, welches, so Gottwill, mir sehr angelegen sein lassen werde, daß Dero billiger Wunsch erfülletwird. Und werde ich hernach, wann Dero wcrthestes Schreiben völlig beant-wortet, Bericht erstatten, was bereits ausgemacht worden und noch ausgemachtwerden solle.

Daß es mit Ihrem Heirathsgut so lang hergehet, bedaure, und die Edu-kation der lieben Kinder ist hoch nothwcndig. Was die 600 fl. angehet, so habebereits vor 14 Tagen nochmals die Ordre gestellet, Euer Gnaden solche znschicken. Da man mir geschrieben, es fehlcten noch etwa 50 fl. daran, so nichtentgangen, so habe geantwortet, man sollte Ihnen derweil das Vorräthige schickenund dann den Rest hernach. Hoffe also, Euer Gnaden werden es richtigempfangen haben, und bitte mir darüber eine Quittung ohnbcschwert aus,und es wird mit der Post geschickt werden, daß es also nichts als das Post-geld kostet.

Was die Lehnstammszinscn anbelanget, so ist alles auf eitlem gutenWeg und beruhet nur ans des einen Bruder (Heinr. Karl Wilh. v. E. von derMorunger Branche), der zu Magdeburg im Quartier liegt, Anheroknnft,welches im halben Januario geschehen soll, so wird alles in Richtigkeit kommen,in was vor Terminen das Geld bezahlet werden soll, künftig aber allzeit zwischenJohann! und Michael gezahlet werde ohne Anstand.

Den Augenblick, da ich schließen wollte, erhalte das gnädige Schreibenvom 7. dieses; sage zuvörderst untcrthänigcn Dank vor Dero wohlmeinendenguten Wunsch zu heiligen Feiertagen und Jahresänderung w. Das versprocheneGeld habe schon in vorigem geschrieben, daß ich vor länger als 14 Tag Ordregestellt, an Ihnen zu schicken, und Sie nichts als das Postgeld davor zahlendürfen und mir eine Quittung schicken, und wollte Gott, es wären die Umständeso, daß ich alles ans einmal schicken könnte, so wollte es mit größtem Vergnügen