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welche Herrn Lüttich kontraktmäßig gehörten, die aber die Herrn Frhr. v. Ebcrstcinselbst noch erhoben haben und sich in An- und Abrechnung bringen lassen.
Sonach besteht das Residuum des Kaufpretii und der Zinsen annoch wieangegeben in 7135 Thlrn., die bis zur völligen Abzahlung kontraktmäßig d, 4'^ °/„zu verzinsen sind, wozu Hr. Lüttich sich wiederholt verpflichtet hält. Die HerrnVerkäufer quittiren über die in obiger Art mit 21600 Thlrn. sage einnnd-zwanzigtausend Thalcrn ihnen gewährte Abschlagszahlung hierdurch und kraftdieses in der bündigsten Rechtsform, und Hr. Lüttich, der dies acceptirt, ist er-bötig, das Residuum »<17135 Thlr. sobald die Löschung der 6000 Thlr. Kapital-nnd ZinSfordernng der Frau Harpke, welche ans dem Domhofe hypothekarischhaften, nachgewiesen werden, ebenfalls sogleich zu erlegen. Weiter fand sich nichtszu verhandeln. Die Herrn Verkäufer versprechen die Löschung der Harpk.Forderung zu extrahiren und gestunden bis dahin gegen die stipnlirte Verzinsungdie Abzahlung des Kaufgelder-Residui. V. g. n.
Ernst Freiherr v. Eberstein,
Gustav Adolph Freih. v. Eberstein,
Karl Friedrich Lüttich. Buchholz.
De. Pinckert. Eichholz.
Hinsichtlich des Patronats hatte Gustav schon bei Lebzeiten seines BrudersWilhelm bei der Besetzung der durch den Tod des Pastors Franke vakantgewordenen Pfarrstelle arge Widerwärtigkeiten durchzukämpfen; es knüpftesich sogar ein Streit innerhalb der Familie über das Stimmrecht hieran,welcher denn zuletzt seine Ausgleichung fand durch eine zwischen dem MinisterK. Th. v. E., dem Baron Wolf v. E. und den Mitgliedern des TilsiterZweigs der Dillenburger Branche und der. Morunger Branche vereinbarteund dahingehende Übereinkunft fand, daß hinfort die Ausübung des Stimm-rechts nach Köpfen, nicht aber nach Stämmen und Gutsantheilen statt-finden solle.
Als im I. 1825 der kurz vorher bestellte Pfarrer Fuhrmann gestorbenwar, meldeten sich zu dieser ausgezeichnet dotirtcn Stelle nahe an 80 Be-werber. Gustav glaubte nach einer früheren gelegentlichen Verständigungmit seinem Bruder Franz einen glücklichen Griff zu thun, wenn er dieStelle dem damaligen Pastor in Gonna bei Sangerhausen Wollweberübertrüge; er benachrichtigte diesen von seinem Entschlüsse, ihm die Stelleverleihen zu wollen und ersuchte ihn, officiell bei ihm darum cinzukommen.
priuntschrcibr» drs Pastor? Wolliuclicr o» drn Major Gustav Adolph Frhrn.
u. Etierstei» «1. <1. Gonna, 24. Febr. 1825.
Hochwohlgeborcner Herr, Hochverehrter Herr Major! Das gütige SchreibenEw. Hochwohlgcborcn Gnaden hat mich So angenehm überrascht, daß ich indiesem Augenblicke außer Stande bin, Ihrem besonderen Wohlwollen würdig zudanken! Meine Freude kann rem keine Worte finden. So wird denn die Für-sehung durch Ihre gütige Unterstützung mich bald näher zum Ziele führen.Halten Sie sich überzeugt, Verehrter Mann, daß Sie Ihre Gnade an keinenUnwürdigen verschwenden werden. Morgen werde ich mich beehren, das An-haltnngsschreiben, entweder in Person zu übergeben, oder, daferne mich Ilmständeabhalten sollten, solches durch einen Expressen einsenden. Der ich mit schuldigerVerehrung beharre Ew. Hoch- und Wohlgeborcn nntcrthäniger Wollweber.
Anhalt»ngs-Schreiben der Pastors ttlollwelirr <1. >1. Gonna, 23. Febr. 1325.
Gnädige, Hoch- und Wohlgeborenc, Jnsonders Hochverehrte Herren! Wenndas durch den Tod des Prediger Fuhrmann neuerlich erledigte Pfarramt zuGeHofen den heißen Wunsch nach Verbesserung meiner Lage dringend bei mir
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