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Gallien Primas, Gräfe von Brauenegg, thun kund und bekennen hiemit voruns, unser Nachkommen und Stift. Als uns der veste unser lieber GetreuerJohann Fricderich von Mansbach zu Boppenhausen unterthänig zu ver-nehmen gegeben, wasmaßcn er mit dem hochehrwürdigen edlen unserm beson-ders lieben Freund und Getreuen Johann Hartmann von Rosenbach, derhohen Stifter Bamberg und Würzburg rssxsetivs Staathaltern, Domdechantenund Kapitularen, auch Pröpsten zu Hang und Wechterswinkel, übereinkommenund Ihrer HochErw. seinen an dem adeligen Gut Schackau und Eckweis-bach gehabten Einen fünften Theil bis nf unfern lehenherrlichcn Konsensvor und um sechstausend Reichsthaler oder Neuntausend Gülden,jeden Gülden zu sechzig Kreuzer gezählet, um Schaffung seines besseren Nutzenswillen veralienirt und verkauft und uns dahero unterthänig gebeten, wir alsLehen- und Eigenthumsherr wollten in solchen Kontrakt gnädig konsentiren undverwilligen. Wann wir nun sothane Bitt in Gnaden angesehen und darin ge-helet, so konsentiren und bewilligen wir darein hiemit in der besten Form, alses immer von Rechts und Gewohnheit wegen geschehen sollte, konnte oder möchte,jedoch dergestalt und also, daß Jhro HochEhrw. solch Lehen in völligen Nutzennehmen, solches besitzen, genießen und in baulichem Wesen erhalten, nichts darvonveräußern, verpfänden oder beschweren, weniger daß die Geysoische Erbendarauf einige Eviktion wegen hiebevor mit hierobgemeldtem Verkäufer vonMansbach getroffenem Kauf zu suchen haben sollen. Zumaßen dieses in denKaufbriefen ebenmäßig ausdrücklich versehen worden, treulich und ohn Gefährde.In Urkund dessen haben wir unser fürstlich Sekret Hiervordrucken lassen. Sogeben und geschehen in unser Stadt Fulda, den zwei und zwanzigsten Novembrisim sechszehenhundert und siebenzigsten Jahre.
!sov. 22. Lchcnürirf auf die Drei Fnufthril uo» denen dreien Heitrenund Gebrüdern von Frchrnbach, dann von denen von Mansbach er-kanster Lchackauischcr Güter.
Von Gottes Gnaden Wir Joachim Abt des Stifts Fulda, des heiligenrömischen Reichs Fürst, römischer Kaiserin Erzkanzlar, durch Germanien undGallien Primas, Grase von Brauenegg, bekennen hiermit vor Uns, Unsere Nach-kommen und Stift, daß vor Uns kommen der Hochehrwnrdig und Edle Unserbesonders lieber Freund und Getreuer Herr Johann Hartmannn vonRosenbach, der hohen Stifter Bamberg und Würzburg i-sspsMivs Domdcchantund Kapitular, auch der beiden Kollcgiat-Stifter Hang und Wechterswinkel Propst,sodann der Veste Unser lieber Getreuer Franz Rudolph von Roscnbach,fiirstl. würzburgischcr Amtmann zu Rotenfels, mit untcrthäniger^Bitt, daß Wirihnen solche nachgeschrieben Lehen, so sie von Uns und Unserm Stift haben undtragen sollen, leihen und bekennen wollten. Deshalben Wir angesehen ihr fleißigeBitt und Ersuchen, ihnen und ihren Erben solche Lehen gnädigst geliehen undbekannt haben, inmaßen sie solche mit Unser gn. Bewilligung von den auchBesten Unfern lieben Getreuen Adolph Ernsten, Johann Ernsten undGeorg Hansen Gevettern und Gebrudern von Fechcnbach einen FiLnftcn-theil, sodann von Daniel, Karlen, Ott Heinrichen und Ludwigen Ge-brüdern von und zu Mansbach auch einen Fnnftcnthcil, und dann vondem auch Besten Unserm lieben Getreuen Johann Friederichcn von Mans-bach zu Poppenhauscn mit Unserer Verwilligung einen Fünftentheil, undalso zusammen drei Fünf tetheil Schackanischer Güter käuflich an sich ge-bracht haben, nämlichen solche drei Fünftctheil an den SchackauischenGütern mit allen Zugehörungen, Recht und Gerechtigkeiten in Holz und Feld;item ihren Theil an einem Gut daselbst, das etwa um die von Bimbach ge-kauft worden ist; item ihren Theil an Sassen, Gerhards, an dem Hof undMühlen zu Langen-Biebra; item zu Weyhers an der Mühlstatt undwas sie daselbst haben; item ihren Theil an Langenberg mit seiner Zugehö-rung; item an dem Gut zu Wcsung, das um Härtung von der Thann ge-