ihren halben Theil Zehentes zu Abersfeld;wenn dieser aber zu ihrer Befriedigung nicht ausreichte, so sollten die v. Zollnerberechtigt sein, sie auf ihren anderen Gütern zu pfänden. — Gesch. 621. Nr. 511.
1443
8. Juli verkauften Karl v. Eberstein, zu Marktsteinach gesessen, und Mar-gareth, seine eheliche Wirthin, für 300 Gulden rhu. ihr
Viertel des von dem Stifte Würzburg lehnrührigen Zehnten zu Ewerbachmit allen Erträgen, es sei Getreide, Wein, Heu, Hanf, Flachs, Rüben, Kraut,Vieh, Gäns, Hühner, von lebendig, von tot, von allein Erdwachs, das do zehnt-bar ist, klein, groß, besucht und unbesucht, an ihren Schwager Balthasarv. Wenkheini, dem sie innerhalb Jahresfrist die Beschaffung des Lehnkonsenseszusagen und ihm zu Bürgen einsetzten: Peter Lamprecht und Jörge Zollner zuBirkenfeld. — Gesch. 622. Nr. 512.
1443
26. Aug. empfing Eberhard v. Eberstein „als der ältst, ihm und HerrnGerlach, Herrn Mangold, Rittere, und Karln v. Eberstcin getreulich vor-zutragen",
das Schloß Steinach mit dem Gericht und allen seinen Zugehörungen,den Hof zu Bayern,
den Zehnten zu Abersfeld und Wall-Hachsen,
Vz des Hohenholzes,
einen Hof und '/z des Zehnten zu Gochsheim,
'/z Zehnt zu Ewerbach,
2 Höfe und 7 Güter zu Schonungen,
4 Güter zu Geldersheim,den Hof zu Werde und
den Hof zu Ebenhausen bei dem oberen Thore,
'/, des Zehnten zu Greusingshausenvom Stifte Würzburg zu Lehn, jedoch dem Stifte ohne Schaden an den Rechtenund Verschreibungen, welche es an diesen Lehen und Schlosse hatte. — Gesch.284. Nr. 169.
1443
30. Aug. wurde Eberhard v. Eberstein mit
dem Hofe zu Lauer, 4 Acker Weingarten an dem Höhberg, 4 AckerWeingarten am Hohenberg zu Strahlungen, dem Zehnten amHöhberg, der auch in den Hof gehörte,dem Hofe zu Hiltrichs unddem Zehnten zu Wittichhausenvon dem Stifte Würzburg beliehen (vergl. Reg. v. 7. Mai 1419) — Gesch.302. Nr. 208.
1444
16. Febr. vermachten Lyse v. Ebersberg, Jorge v. Eberstein, Anna seineHausfrau und Hermann v. Eberstein, Geschwister, dem Kloster auf dem Frauen-berge bei Fulda ihre von ihrem Oheim Reinhard v. Brende auf sie ver-erbten
Güter, Zinsen, Gülten und Rechte zu Weselrode,nachdem die Klostergeistlichcn die genannten Geschwister in ihre Brüderschaft auf-genommen und sich verpflichtet hatten, dieselben nach ihrem Tode mit Vigilien,Seelmessen und Jahregezeit zu begehen. — Gesch. 310. Nr. 218.
1444
31. März verkauften Ritter Gerlach v. Eberstein und seine Söhne Asmu s undWilhelm ihren Theil des Zehnten und 10 Artäcker (im Stöckcch) zu Abers-feld an ihren Oheim, den Ritter Eberhard v. Schaumbcrg, für 300Gulden rhn. mit dem Vorbehalt, daß die Verkäufer berechtigt sein sollten, inner-halb der nächsten 6 Jahre jedes Jahr am St. Peterstage Kathedra gen. diesen