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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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annähenden Todes bewog, seine letztwilligen Verfügungenzu treffen.

Letzteres geschah zn Kadolzburg, unter Zuziehung sei-ner Söhne Johann und Albrecht, in Gegenwart des AbtesUlrich vom Kloster Heilsbronn, des N. Albrecht, Pfarrerszu St. Sebald in Nürnberg, des Johann Mcdlinger,Chorhcrrn zu Onolzbach, und eines Bürgers auö Nürn-berg, Conrad Baumgarten.

Der Inhalt bestätigt, in Betreff des Uebergangcs derLande an seine Söhne, die mit deren Zustimmung frühergetroffenen Anordnungen und fügt diesen nur Bestimmungenüber Werke der Buße, der Frömmigkeit und Mildthätigkeithinzu. Am zweiten Tage nach dieser letztwilligcn Verfü-gung, am 20. September 1440, erfolgte sein Tod °. Erhatte sein Leben auf etwa siebzig Jahre gebracht.

Sein Leichnam wurde, wie er verordnet hatte, imKloster Heilsbronn bestattet, mit den in jener Zeit üblichenFeierlichkeiten. Dem Sarge voraus trug Graf Wilhelmvon Oettingen das Brandenburgische Banner, Graf Wil-helm von Castcll das burggräflich Nürnbergische, RitterUlrich von Rcchberg das Zollernsche und Ritter Hans vonWallenrod das rothe Banner. Den Bannern folgten dieWaffen, indem Walter von Hirnheim die Lanze, Georg vonScckendorf das Schwert, Hans von Scckendorf und Sieg-mund von Leutersheim den Brandcnburgischen Schild, zwei

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