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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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nen Besitzungen verdrängt, zuletzt in Neuburg gefangen ge-nommen und von dein Sohne in strenger Haft gehalten.Der Sohn überlebte diese empörende Siegesfreude zwarnur bis zum 7. April 1445. Aber auch sein Tod gabdem alten Herzoge die Freiheit nicht zurück. Von seinerSchwiegertochter Margareth wurde er ihrem Bruder, demMarkgrafen Albrecht, nach Ansbach, später von diesem demHerzog Heinrich nach Burghausen überliefert, wo er am2. Mai 1447 im Gefängnisse starbt

Ueberall waren es also nur Verhältnisse der wider-wärtigsten Art, worin der Markgraf Friedrich durch seineBaierische Verwandtschaft betheiligt wurde. Sie nah-men die Kräfte des Markgrafen fortdauernd und fast nichtminder in Anspruch, als die Böhmischen Angelegenheiten,nur noch unfruchtbarer, als diese, und trugen dadurch dasIhrige dazu bei, den Markgrafen an Franken zu fesselnund von seinem Kurfürstenthume fern zu halten, dessenRegierung daher ganz seinen Söhnen überlassen blieb.

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