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ten Sohn des Markgrafen, den jungen Markgrafen Frie-drich, denselben, der früher zur Nachfolge auf den Polni-schen Thron bestimmt war, am 29. September 1434 zumProtector und zu seinem Statthalter bei dem Baseler Con-cil ernannte. Am 9. Dezember 1435 gab der Kaiser demältern Markgrafen Friedrich auch den Auftrag, das KlosterLanghcim gegen den Bischof von Bamberg in Schutz zunehmen, der sich vogteiliche Rechte über dies rcichsunmit-telbare Stift anmaßte".
Das letzte, die Interessen des Markgrafen nahe be-rührende Verhältniß, das Friedrich am kaiserlichen Hofe zubetreiben hatte, war die Snccessionsstreitigkeit in das Für-stenthum Wenden. Auch in dieser Angelegenheit erwies sichder Kaiser im Allgemeinen dem Markgrasen willfährig.
Dieser richtete bald nach dem Tode des letzten Für-sten zu Wenden, womit das Fürstenthum erledigt war, eineBotschaft an den Kaiser, welche ihm vortrug, wie dasLand Wenden von der Mark Brandenburg ehemals zuLehn gegangen und noch lehnbar, daher nun, nachdem dievon Wenden oder Werle ausgestorbcn, der Mark Branden-burg heimgefallen sei. Er bat daher den Kaiser, ihm indieser Angelegenheit förderlich zu sein. Siegmund erließdarauf auch am 6. November 1436, ohne weitere Unter-suchung der Sachlage, ein offenes Gebot an Prälaten,Mannen und Städte des Landes, worin er diese ernstlichanwies, wenn sich Obiges in angegebener Art verhalte,dem Markgrafen Friedrich oder seinem Bevollmächtigten
13) ltoN. II, IV, 139. LcliMts's Nist. Lelirilt. I, 113.