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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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mag besonders schwierig gewesen sein, da dieselbe nur demversöhnlichen Sinne des Markgrafen, nicht aber dem Vcr-tilgungseifer des Cardinals und des Königs entsprach.

Hiernach erfolgte am 8. September in der St. Sc-balds-Kirche zu Nürnberg die feierliche Uebergabe des vomPapste selbst zu diesem Kriegszuge geweihten, mit deinKreuze gezierten Paniers, denn auch diese Heerfahrt sollteeinen Krcuzzug bilden. In Gegenwart der drei geistlichenKurfürsten, so wie der Kurfürsten von Sachsen, von derPfalz und von Brandenburg, des Markgrafen Friedrichvon Meißen und vieler anderen geistlichen und weltlichenFürsten, wurde das gesegnete Feldzeichen von dem anwe-senden päpstlichen Legaten, dem Cardinal Branda, demRömischen Könige und von diesem dem Markgrafen Frie-drich in solenner Weise eingehändigt.

Markgraf Friedrich, der die damalige Uneinigkeit imReich und die Schwierigkeit so schleuniger Aufstellung einesReichsheeres kannte, mogtc sich Wohl ungern genug zu derUebernahme dieses Oberbefehls verstehen. Doch die Hin-dernisse, welche eine Ablehnung dieses Auftrages hättenrechtfertigen können, übernahmen der Kurfürst von derPfalz und der König selbst ans dem Wege zu räumen.Denn im Nordosten, wo der von dem Markgrafen im vori-gen Jahre vermittelte Waffenstillstand zwischen dem Deut-schen Orden und der Krone Polen zu Ende ging, beideTheile schon unter den Waffen sich gegenüber standen undFriedrich nun, kraft des Vertrages vom 8. April 1421, ver-pflichtet war, dein Polcnkönige Beistand zu leisten, unterzogsich der Kurfürst von der Pfalz persönlich der Friedens-