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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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Insonderheit ist es unerweislich und unwahr, daßFriedrich dem Könige, wie empfindlich dieser ihn auch zuwiederholten Malen in seinen Brandenbnrgischen Interessenverletzte, in Ansehung Böhmens jemals den gefordertenBeistand versagt oder im Geheimen den Wünschen desKönigs zuwiderlaufende Pläne gefördert hätte. Wird unsauch berichtet, daß der Markgras, bei dem päpstlichen Planezur Theilung Böhmens, in Rücksicht auf die PolnischeHeirath seines Sohnes, dem Könige Wladislaw gefolgtsei so beweist doch die ganze, unmittelbar darnach inden Böhmischen Angelegenheiten entwickelte Thätigkeit desMarkgrafen, dieser Annahme grade entgegen gesetzt, wie derhochherzige Fürst vielmehr unablässig bemüht blieb, für Sieg-mund die Hülfe des Reiches gegen Böhmen aufzubieten, sowie auch seinen am Polnischen Hofe erlangten Einfluß vor-theilhaft zu benutzen, um die Anerkennung von SicgmundsHerrschaft in Böhmen zu erreichen.

3) Mksr's I5lüs. Ludi Z. 216.