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ter erklärte auch Elisabeth zu Onolzbach dcu Verbündetenihres Gemahls, daß sie ihrerseits bereit sei, gegen deuHerzog Ludwig deu Aeltcreu, sobald es gefordert werde,40 Spieße, je zwei Gewappnete und zwei Pferde auf deuSpieß, ins Feld ziehen zu lassen. Inzwischen hattenauch bereits wieder diele Fränkische Vasallen, wegen der ih-rem Herrn, dem Markgrafen Friedrich, zugefügten Verle-tzungen, beiden Herzögen Ludwig auf eigene Hand denFrieden abgesagt.
Zwar kam damals die von der entschlossenen Mark-gräfiu gewünschte Kriegssammluug noch nicht zu Staude,da ihre Bundesgenossen zögerten. Doch wurde der Krieg,mit großer Verwüstung des Landes, im Kleinen fortgesetzt.Wie die Herzöge und ihre Anhänger, mit Nichtachtung al-ler Kriegssittc, dabei verfuhren, empörte sogar die mit ih-nen im Bunde stehende Rittcrschaftsparthei. Ein Götz vonBerlichingen, wie ein Horneck von Hornberg, erklärten deinHerzoge Ludwig dem Aelteru offen heraus: „wie seineHelfer und Bundesgenossen des Nachts brennten, das heißeman Mordbraud und sei nicht ritterlich!"
Leider gehörte zu den Opfern dieser Zerstörung auchdas alte burggräfliche Schloß zu Nürnberg. Es wurde inder Nacht vom 28. auf den 29. October überfallen und inAsche gelegt.
Die Bundesgenossen des Markgrafen hielten indessenimmer noch an Friedenshoffnungen fest und erwarteten de-ren Verwirklichung von dem 11. November. Dringendbaten daher Herzog Wilhelm von Baiern und der Erzbi-schof von Salzburg, die sich dieser Friedensvermittcluug be-