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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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dasselbe gleichzeitig an der Altmärkischen Grenze, durch dievon Alvensleben, von der Schulenburg, von Jagow, von Run-stedt und Andere, in ahnlicher Weise beunruhigt wurde".

Allem Anscheine nach hielt der widersätzliche Märki-sche Adel auch während des Pommerschcn Einsalles, so wienoch lange hernach, beharrlich an dem Verhalten fest, daser vom Anfange her gegen den Burggrafen beobachtet hatte.Er betrachtete darnach den Burggrafen als nicht vorhanden,ließ sich durch die Gebote und Verträge desselben in seinergewohnten Willkür nicht beschränken, daher auch durch dievon dem Burggrafen dem Erzstifte Magdeburg in demVertrage vom 19. September 1412 ertheilte Zusage desSchutzes gegen Beschädigungen ans der Mark, von erneue-ten Einfällen in das erzstiftische Gebiet nicht abhalten. Erhütete sich indessen, den Burggrafen durch offene, gradezugegen ihn selbst gerichtete Feindseligkeiten zur Anwendungvon Gewaltmaßregeln herauszufordern. Burggraf Friedrichaber konnte sich dies Verhalten, so lange ihm genügendeMacht gebrach, um mit der Sicherheit eines glücklichenErfolges seine Anerkennung zu erzwingen, um so eher gefal-len lassen, als seine Herrschaft sich inzwischen allmälig mehrund mehr ausdehnte und befestigte. Hierzu trugen beson-ders auch die mit den Nachbarfürsten gelungenen Verbin-dungen das Ihrige bei.

17) Ood. II, III, 285. 286. 305. 306. 324—326.