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1,1 (1925) Mittelalter
Entstehung
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327
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Der Ursprpqg ^ es mitfelglte rlichen Minnesangs 3^7

persischer und arabischer Kultur, in der Nähe der politischfeindlichen byzantinischen Welt und yieüeipht unter gtiljer Mit-wirkung des in Hira. mächtigen Christentums eine nßUP lyrischePoesie aufblühte, allerdings anderthalb Jahrhunderte später,pjne andere Überlieferung rückt dip Entstehung der persischenPpesie in der fajt pngpfähr um diese Zeitspanne, herab UndYprsptzt den angpblichen ersten persischen Sänger und PiphterBfrbed als Hofdiphter unter den Sassaniden Chosr^U IJ. Pajwgs(5|90§2§). Erhalten ist ajoer ans der Sass^nidejizeit übprhnuptkpin e persische Prpfanpppsie. Und die arabische Eroberunggrstipktp zun^phst die Entyvipklnng pifipr pigßnpn nationalenpersischen Literatur *). Ppch s,ind im 8: und 9- JahrhundertPpr§pr an der prptischen Hqflyrik in arabischer Sprache nachdpm Untergang 4pr Ornaija^en unter dpr neuen Chalifendynasfcied,pr Abb^ssider) in Bagdad führend beteiligt. So war Ba§ch-schar Ibn Burd (f 783) der Sohn eines pprsisphen Sklaven,angeblich königlichen Stammes, dichtete freigelassen in BasraLiebeslieder, dip, weil sie dip Weiber närrisch machten, vomCbalifen verboten wurden, anph gedankentipfe Gesänge mitpffpnbarer Hinneigung zpr zoroastrischen Beligiqn und Lob-gedichte auf 4en Chalifpn, dessen ftef er öfter besuphte 2 ). So

in Bugia nicht besser zu rühmen, als indem er sagte, daß sich mit ihmChawarnak nicht messen könne (siehe die Kasside bei Schack a. a. O.Band 2, Seite 26). * Das Schloß spielt eine wichtige Rolle als Vor-bild für die gewaltigen Palastanlagen, die Professor Sarre undPrpfessor Herzfeld bei ihren Ausgrabungen yqn Samarra, das im9. Jahrhundert Residenz d e r Chalifpn war, aufdeckten und kunst-geschichtlich erläuterten. *

J ) Vgl. Paul Hörn, Gesphichte der pprsisphen Literatur,Lpipzig, Amelang, 190t, S. 47. 64ff. 69f. 73f.

2 )Vgl.überihn Hammer-Purgs tall, Litgesph. der Araber 1,3,S. 512528. Man stellte dem Chalifen vor, daß er die anstößigen Ge-dichte und die Liebeleien Baschschars dqph nicht höher anschlagen mögea^s die Dschemils (Hammer S. 518): wir prkennen daraus, wie dieserHejd des romantjschpn Liebpsromans ( s . unten S. 329) das Modpll abgabfür die erotische Lyrjk. Baschschar mischt kühn sinnlichen Realis-mus mit tiefsinniger Symbolik, der die Liehe im Geist zoroastrischenGlaubens als das Licht der Welt erscheint. Mehrere gedankenvolle undfprmschöne Gedichte von ihm in deutscher Übersetzung bei Hammer.Eins (S. 517), das im Auftrag einer Sklavin, ohne ihren und ihres HerrnNamen zu verraten, ein nächtliches Liebes- und Trunkabenteuer be-singt, feiert sehr geistreich das Recht der Liebe und dps Liebesliedesin edelstem Ton und schließt:Gott töte nicht den, dessen Liehe währt,