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1,1 (1925) Mittelalter
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Exkurse

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337f.; S. 421 V. 316; S. 424 V. 192; S. 425 V. 114-18 (mit der altenLesart Dauusne st. diuusne); S. 426 V. 476; S. 428 V. 3f., 228-30, 92,201., 89, 104-7, 350, 359f.; S. 432 V. 389f., 379f.; S. 435 V. 25, 31;S. 436 V. 29f.,211.; S. 440 V. 412-15; S. 474 V. 8L, 12f., S. 478 V. 96f.Häufig übrigens zitiert Konrad v. Mure diese Verse mit der Verlasser-bezeichnung secundum philosophum oder de quo philosophus und ähnlich.Außer der Ars führt er in den von Rockinger veröffentlichten Auszügennoch an Verse aus Horazens Satiren I 2, lf. S. 429; I 1, 106f. S. 435;I 2, 27 S. 481, aus den Episteln II 1, 115f. S. 428; I 18, 71 S. 432; ausOvid (Metam., Heroides, Ex Ponto), Vergil, Juvenal. Vgl. im übrigenüber Konrad von Mure G. v. Wyß, Allg. d. Biogr. 24 (1886), S. 57f. undOttokar Lorenz, Deutschlands Geschichtsquellen im Ma. seit der Mittedes 13. Jahrhunderts 3 (1886) 1, S. 77f. 2, S. 391.

2. Zu Seite 58, Anm. 1. Moritz Engelhardt, Herrad von Landspergund ihr Werk, Stuttgart und Tübingen 1818, Tafel II, Fig. 7; Hortusdeliciarum par Herrade de Landsberg, Reproduction heliographique,Texte explicatif par A. Straub et G. Keller, Lieferung 7, Straßburg 1895,S. 34f. Planche XLIII. In der Handschrift, die 1870 in Straßburg ver-brannte, nahm die Darstellung des Kampfes der Laster und der Tugendenzehn Blätter ein, auf denen 38 Bilder sich befanden in der Weise, daßimmer eines auf der Rückseite eines Blattes mit einem auf der Vorder-seite des nächsten Blattes zusammengehörte. Das Bild der Superbiaeröffnete die Reihe und ist eine Glanzleistung, offenbar beeinflußt durchdie in den zugrunde liegenden Vorbildern Ottonischer Zeit noch nach-hallende Tradition antiker Miniaturen zur Psychomachia desPrudentius. Grundlage der Darstellung ist Psychomachia V. 178 84:

Forte per effusas inflata Superbia iurmasEffreni volitabat equo, quem pelle leonisTexerat et validos villis oneraverat armos;Quo se fulta jubis jactantius illa ferinisInferret, tumido despectans agmina fastu,Turritum tortis caput accumularat in altumCrinibus . . .

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Vgl. R. Stettiner, Die illustrierten Prudentiushandschriften,Straßburger Dissert., Berlin 1895, S. 278 ff.

3. Zu S. 60 Anm. 2. Auf die Verwandtschaft des zugrunde liegendenpoetischen Motivs und einzelner Wendungen mit den Idyllen Theo-krits und den Eclogen Vergils wies zuerst hin Lessings BruderJoh. Theophil. Lessing, Eclogae regis Salomonis, Lipsiae 1777, S. 15.Er sah in dem Canticum canticorum das Vorbild. Aus sprachlichenGründen (Gebrauch jüngerer Worte, Aramäismen, Lehnworte aus demPersischen und Griechischen) erschloß dann aber überzeugend H. Grätz,Schir ha-schirim, Wien, W. Braumüller, 1871, S. 4091 (namentlichS. 68ff.) Entstehung in der Ptolemäerzeit und Abhängigkeit von dergriechischen Alexandrinischen Bukolik, insbesondere Theokrits. Überdie Aufnahme und Wiedergabe orientalischer, namentlich medisch-