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der Richtung über Ströters-Kath nach der Vecnscheu Leygelegen haben, welche Gegend jetzt noch sehr niedrig ist.Hinter diesem Damme stellte Civilis die Germanen auf denlinken Flügel mit dem Rücken gegen den Rhein und dieBataver und Gugerner in die Mitte und auf den rechtenFlügel. Der erste Tag des Gefechts war für die Römerunglücklich, als ihnen aber am zweiten Tage ein Ueberläufereine seichte Stelle durch die Ueberschwemmung zeigte, brachzuerst ihre Reiterei durch und sprengte die Germanen inden Rhein. Die nachfolgenden Legionen jagten die Bata-ver auf der Bömerstrasse in ihr Vaterland zurück, und Ce-realis Hess Vetera nicht wieder aufbauen 116 ).^ ffirg änzungausdemNotizbuchedes Verf. (ohne& Datum)' «Die nördliche Grenze von Castra vetera scheintbei Peters Hause zu sein, wo der Weg die Krümmung machtund-der hohe Abstich gegen Westen läuft. Wenn man ausdem Marsthore von Xanten kommt, tritt der oberesTheildes Fürstenbergs deutlich hervor. Das Kloster, wo das Prae-torium gestanden haben mag, lag am höchsten. Nach Aus-sage des alten Kaufmanns Dames, sind in seiner Jugendlängs dem Fürstenberge die eichenen Pfähle zu hunderten■<^^- aus dem alten Rheine ausgebrochen worden. Sie fangenbei Schermannshof an und gehen bis gegen Beck. Die mei-sten stehen in der Richtung, wo früher der Rhein die Direk-tion gegen Xanten nahm, und bildeten keine Brücke, sonderneine Verpfählung, um den Rhein vom Fürstenberge und vonder Richtung nach Xanten abzuhalten".
116) Vetera's Trümmer dienten später zum Bau der Col. Trajana undeines im XI. Jahrh. gegründeten Benedietiner- dann Cisterzienser-Klosters. Zwei römische Thürme standen noch im Jalire 1670;die damalige Äbtissin liess sie abbrechen, um die Tuffsteine nachHolland zum Wasserbau zu vorkaufen. J. Fiedler's AntiquariumHoubens p. V. n. 4. und E. aus'm "Weerth: Kunstdenkm. desMittelalters in den Rheinl. Erste Abth. Band I. p. 31. F.