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der ersten Kaiserperiode bis incl. Nero. Auffallend ist diegrosse Anzahl von Gemmen, besonders Intaglios, die nochfortwährend hier gefunden werden, und es scheint, dasshier Gemmenschneider gewohnt haben. .Mauerreste dagegenwerden hier weniger als an anderen Orten, wo sich dieRömer längere Zeit aufhielten, gefunden, und dieselben sindentweder bereits ausgebrochen, oder sie liegen tief unter derErde, was sich bei dem Mangel an Nachgrabungen nichthat ausmitteln lassen, oder die Wohngebäude der Soldatenwaren nur von leichter Bauart. Das letztere ist das Wahr-scheinlichere, da Vetera ein blosser Waifenplatz, ein soge-nanntes Winterlager (castra hiberna) war, welches im Innernausser den Baracken oder Kasernen für die Soldaten, «BJCnoch die nöthigen Magazine für den Mund- und Kriegsbedarf enthielt. Alles, was nicht zum Militair gehörte, wohnteausserhalb des Lagers, und nach Tacitus (bist. IV, c. 22)hatten bei Ausbruch des batavischen Krieges die ^Ansiede-lungen der Kaufleute, Handwerker, Marketender etc. vordem Lager förmlich die Gestalt einer römischen Munizipal-stadt angenommen. Dieser Anbau wurde bei der Annähe-rung des Feindes zerstört, damit sich derselbe in ihm nichtfestsetzen konnte. — Von der römischen Befestigung vonVetera finden sich zum Theil an der West- und Siidfrontnoch Ueberreste des Erdwalles, und bestimmen zugleichdie Ausdehnung des Lagers von diesen Seiten. An derOstfront ist der Abhang nach dem Rheine abgestochen, undan demselben zwischen den beiden Wegen, die nach derBrücke führten, — in der Nähe von Biesemannshof, — einvollkommen geebneter Platz gebildet worden, wahrscheinlichum für die bequemere Communikation mit der Biücke Raumzu gewinnen. Von einer ehemaligen Pfahlbrücke 1 ' 4 ) die
114) Vielleicht sind dieses noch Ueberreste von der Brücke beiVetera, die in den Geschichtsbüchern des Tacitus erwähnt
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