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wird noch täglich zur Ausbesserung derselben benutzt. DieRömerstrasse ist in dieser ganzen Entfernung noch sichtbar.
Bittburg (in dem Itinerar Beda vicus (Dorf), auf derPeutingerschen Tafel bloss Beda, und in spätem Nachrich-ten Castrum Bedcnse genannt) war die erste Station aufder Römerstrasse.
Dieser befestigte römische Etappenplatz lag auf einerkegelförmigen Anhöhe, die nach allen Seiten mit 2 bis 3Grad abfallt, und nahm die nördliche Hälfte des gegenwär-tigen Bittburg ein. Die Römerstrasse führte in der Mitteund in gerader Richtung durch denselben. Die römischen12' dicken und an mehrern Stellen noch 12 bis 20' hohen Um-fassungsmauern lassen sich in den Häusern, Ställen und Gär-ten von Bittburg noch ringsum auffinden. Die Befestigung bil-dete ein längliches Viereck mit abgestumpften Winkeln, dessenLängendurchschnitt längs der Strasse 240 und der Quer-durchschnitt in der Mitte 192 Schritt beträgt. Da Beda indein Itinerar bloss als Dorf verzeichnet ist, so scheint dieseBefestigung nicht vor der Mitte des 3. Jahrhunderts ent-standen zu sein, wo sich die Römer, wegen der häufigen Einfälleder Franken, genöthigt sahen, ihre Etappenorte zu befestigen.
In und bei Bittburg sind jederzeit viele römische Alter-thümer gefunden worden, worunter auch viele Consular-münzen, welche den frühen Ursprung von Beda beweisen.
Ueberreste von römischen Gebäuden von grossem Umfange,Münzen, besonders aus der Zeit von Diokletian und später,finden sich in der Umgegend von Bittburg besonders zu Ober-weiss, wo auch noch die Ruinen einer römischen Brücke inder Prüm, zu Fliessem M ), wo noch ein römischer Kanal unddie Reste einer römischen Villa mit wohlerhaltenen Mosaik-böden, zu Rittersdorf und Pfalzkyll.
113) Schmidt: Die Jagdvilla zu Fliessem. Trier 1843. Vgl. dazuJahrb. IV. S. 196. W.