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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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nutzt. Sie führte nach dem römischen Lager bei Dal-heiin ie ) und verband die beiden Militairstrassen, welche aufder rechten und linken Seite der Mosel von Trier nachMetz gingen. Ihrer wird bei Nro. 2. weiter gedacht werden.

b) Castel oberhalb Saarburg. Eine starke Stundeoberhalb Saarburg liegen auf der linken Seite der Saar dieRuinen eines römischen Lagers, von welchem das in derNähe gelegene Dörfchen noch jetzt Castel genannt wird.Auf einer alten Steininschrift 17 ), die jedoch verloren ge-gangen ist, soll dieser Punkt Castra Sarrae genannt undbemerkt werden , dass er von Julius Caesar befestigt wor-den sei.

Diese Ruinen nehmen den ganzen Raum des kleinen, höchstromantisch gelegenen Plateaus ein, welches von drei Seitendurch senkrechte Felsen begrenzt wird. Die vierte Seite,wo das Dörfchen Castel liegt, wird durch tiefe Felsschluch-ten, die von den beiden Seitenthälern ausgehen, bis aufeinen schmalen Zugang gesperrt. Dieser Zugang war durchKunst vertieft und mit den Seitenschluchteu in einen tiefen *

Graben umgewandelt, an dessen Eskarpe ein wenigstens30' hoher Erdwall noch jetzt befindlich ist. Diese durchdie Kunst erhöhte natürliche Festigkeit machte den Ort für **»die alten Belagerungswaffen fast unangreifbar.

Fortwährend werden hier bei Bebauung des Feldes nochviele römische Alterthümer, oft von Werth, gefunden, unddie vielen Consularmünzen, die man hier aufgefunden hatscheinen den Ursprung dieses Lagers durch Julius Caesarzu bestätigen 18 ).

16) Vgl. Jahrb. H. VH S. 160.

17) Vgl. ebendas. H. VII. S. 155, 158 und 159. - 6. BarschMachrichten über den Steinring, Castell und Montolair. 2- Aufl.Trier 1839.

18) Der Verf. hält Castel für das Lager des Labienus, eines Le-