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Die deutschen Geisslerlieder : Studien zum geistlichen Volksliede des Mittelalters
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101
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Die Liturgie (Lied i). iqi

(gegen boten 75, böte 88); hetsen 6; grotzen 41; Wse£ 94 (gegen mehrfaches /afei).em stehen nd. ^-Schreibungen in etwas größerer Zahl gegenüber, einmalau eh th: tho 26.

ich 19. 64. 76. 77. 92, ausnahmslos; dich 24. 94 zweimal. 95; sich 40. 69.80 (gegen sie 49); sjc/j: ÄcA 77; stich: dich: mich 1820; och 31. 58; onlwichen:"emelrike: gelike 72. Sonst A: peke 8; »««Ae 51; korcelike 55 und sonst oft.£ stets unverschoben.

d regelrecht im An- und Inlaut unverschoben bis auf müter 27, moter 30.Au ch i m Auslaut ist gewöhnlich d geschrieben bis auf blot: gut 25 f.; snet 43;*nit 8. 33. 35; s p ot <3 o; b a t ? ^ ; £ MM 2.- gy««i 82 f.; auch hier wird teilweise dashd - Schriftbild im Spiel sein.

gh häufig, doch nur vor e und i. Im Inlaut ist gh die Regel (dagegenne gele i 7; koninginne 27 [doch handschriftlich koninginghe]; engelen 71; löge-Kere 78; bringest 82), im Anlaut noch sehr viel ausgesprochener g (dagegenn ur gheklaghet 29, gAeue« 63).

Inlautendes 6 bis auf eine Ausnahme (lebe 32) stets als u.e statt i: weder 2; &e«e< 31; hemelrike 70; vgl. £eAe 8 neben' /«A 58; wert3-praes. 3; help imper. 4. 10. 30; nem imper. 22; em, e» acc. 8. 94; endat.pl. 57.dagegen war mide 16; ir(e) 43. 56. 74 (ire freilich im Mnd. häufig, Lasch §39111 Anm. 2).

0 statt «: dor oft; Aorier45; korcelike 55; oner, koninginne wiederholt; foge-e,-e 78; nur vor Nasal «: sunde, sunder oft; wunde u. a.; doch ontwichen 72.« gewöhnlich einfach »; daneben raei 3; 5/aerf 37; gas» 73; goed Gottv- >"aerf) 4 scheint Augenreim, a; stets e.

ic ausnahmslos als e: leue oft, denst 22, nemende 86 usw.; regelmäßig auchle Pronominalformen de und se im sg. fem. und im plur.; auch das Zahlworte l 7 (gegen dry: vry 50).

e« und e wechseln, doch so daß ei bevorzugt ist, namentlich in Fällen, in

en en mnd. Schriftsprache ei zu schreiben pflegt (vgl. Lübben Mnd. Gramm.

° 2 °; Lasch § 123): leyd praet. 19. 36; leyde adj. 90; steyne: weyne 31; reyne

62. 7g; geist: leist 54; -heit 89; meynen ed 'Meineid' 78; snet: led 43; hetsen

eißen'6; wenen 33; regelmäßig, gegen den schriftsprachlich herrschenden Ge-

br auch, en.

wo (üe) gewöhnlich als 0, abgesehen von gut 26, müter 27, guden 34. Andersstun d 'stand' 41.

°» stets 0: oghen:!ouen 33; rotiere 84; och 31. 58. 73; aber vrowe(n) 56. 64^eint offenbar hd. Lautform.

*w stets «; auch ruwen: nuwen 79.

Umlaute sind außer bei den a-Lauten nirgends bezeichnet.* 2- 3- plur. praes. auf -en: -et fehlt (bis auf ir will 86); part. praet. stetsg e - (außer gheuen 63); nur gegen Ende lost 91.

Villen nur mit i: ich, er wil öfter, wilt tu 16; ir iüj'W 86; er lui/'e conj. 1.5; Ur 20 «*M, wohl wultu. solen stets ohne k: sal, sali 2. 32; wi, gy solen 47. 65.* n: is und ist wechselnd; ir, se sint 60. 85; gy sin 87. haben: 3. sg. praes.ad 6 3- 91 (90 anscheinend praet.), hauet 'tenef 8; wtf hauen 9, Aefcoe» 34.Höchst bunt ist das Bild der Pronomina: ich regelmäßig (s.o.), ebensolc ". dich, sich acc, bis auf ein sie 49; aber mi dat. 16. 72; dir 29, aber di 44.5 ' 92; her 8, aber Ae 8. 13. 54. 94. 95; em acc. 8; wir 9. n. 15. 21. 33, aber wi