Die Liturgie (Lied i). gpj
8- 98, mirrun a. sg. 99, oran d. pl. 39, zhandan 92, sagant 3. plur. 90, vorschatPraet. 1^ erkandan 72, bgundan 92, brahtan 97, wurdi 84, hSmin 93, zwischont
5; in I: haissun a. sg. 2, vgl. envastdt 89; I 12m.q s«/a a. pl.; in II; ; t >&wng - d - sg. 12. 13; in III: «Ahm d. sg. 25; vgl. se/a« a. pl. 21. 23; regelmäßig««»'»<* I I2I f; II IO ; III 4.
r A nur als gg: reggen I 41, schiggen I 61. — Im Anlaut geringe Unsicher-
eit : rfoZ in 7 gegen häufiges ferf, dag IV 101 gegen Zag IV 79; püss I 109, II 15Segen (ge)bossen I 1. 60, ftazze 16. — Im Auslaut weithin die inlautende Media:
ai d ich I 21, mogi IV 18. 2S. 68, trüg IV 49 und sonst, auch im sw. praet.grusd si IV 6. 43; seltener, aber lautlich begründet, in Fällen wo die Stütze der^lautenden Media fehlt: gi'tsd der tiefet I 68, mosd ir I 32. 84, ir bihtend dhaine
31, sind ir I 33 gegen gewöhnliches t in dieser Form, s. u. Beachte volg (populus)
" 57. wrgt = würket IV 20. — s statt seh in sacher III 26 gegen häufiges seh,dazu stets vor r: ersrak IV 15, srin IV 48.
In der 2. pl. praes. und imper. gewöhnlich nt: ir bihtend I 31, daz ir tant
° 2 . ir sint(d) 30. 33. 85, ir went 83, ir sulent 114; dagegen mSsdir 32. 84; imper.
eoent 3^ i ant io ^ wa inent 115, bittent 121 o, wissent 107, reggen 41; dagegenlm Per. Aafe 116, s/aW 117; fraglich tret 1.
Die Frage stellt sich, ob trotz der gleichmäßig schwäbischen^Prache sich nicht doch Unterschiede zwischen den einzelnenfedern feststellen lassen, die auf Charakter und Ursprunger Aufzeichnung Licht würfen und ein Urteil über die etwaigenyuellen Hugos gestatteten. Folgen wir der Reihenfolge des*^ u goschen Textes, so sind die Lieder II und III zu kurz fürundige Schlüsse, die Lieder IV und I dagegen, beide ziemlichseich lang und beide über 100 Verse, sollten eher etwas her-*> en. Tatsächlich ist der erste Eindruck der, daß beide Textele mlich stark auseinandergehen, IV eine urwüchsigere, stärkeru ndartlich bestimmte, I eine mehr aufs Schriftliche angelegteufzeichnung darstellt. Doch verliert manches Kriterium anrj ewe iskraft, weil I (und die andern Texte) die betreffenden0l "ter oder unmittelbar vergleichbare Formen nicht auf-eisen. Das gilt für folgende ausgesprochen mundartlicheu ge von IV: as (= ez) 57.76. 83; vgl. as 13 (nur im Versanfang!) ;°»l8; vgl. 31; praet. komen 51. 79. 102, vgl. komin 93; sr fürcflr in ersrak 15 und srin 48; gschenhen 17; demin. auf -li 24.J?- 53- 94; as für als 28. 46. 68. IV eigen ist tret 'trägt' 24^ E-Uzabet) gegen gseit 83 und trau (: brait) II 12; nümmer 12gen niemmer III 10. Einige ungewöhnliche Diphthong-üreibungen kommen hinzu: bouch (= buoch) 90 und tüftj to uft) 107, tüf 109 sind Eigenheiten von IV, für frude ( =ude) 1x4 fehlt den andern Texten ein Gegenstück. Das istaum ausreichend, um daraus den Schluß auf eine besondere