VIII.
IX.
— x —Kempener Feldflur — Seine Lage wäre noch wohl zu er-S. S. 78-99.mittelnThomas a Kempis kommt nach Deventer und besuchtSchule und wird in die Genossenschaft derdort diefrommen Brüder aufgenommen.Wie kam es, daß der ältere Bruder des Thomas sichzur Vollendung seiner Studien nach Deventer begebenhatte? — Muthmaßungen hierüber — Johann a Kempisein Schüler Groots — begibt sich in den Orden des hAugustinus — wird Prior zu Windesheim — Familien-name (Hemerken) der Brüder a Kempis — Familiennameihrer Mutter — Geburtsjahr des jüngeren — Thomassucht seinen Bruder in Windesheim auf Dieser empfiehltihn dem Priester Florentius — Thomas findet Aufnahmein dem Hause einer edeln und frommen Dame zu Deven-ter — ihr muthmaßlicher Name — besucht die dortigeSchule — Florentius ſorgt für ihn — Er wird in dieBrüderschaft der frommen Schreiber aufgenommen — diebei diesen übliche Lebensweise —. Wie er unter ihnen lebte— Seine Pietät gegen seinen Wohlthäter FlorentiusVon diesem wird ihm gerathen, in dem AgnetenbergsklosterS. S. 100-114.um Aufnahme zu bitten.Thomas a Kempis wird in das Kloster der h. Agnesauf dem Berge bei Zwoll vom Orden des h. Augusti-nus aufgenommen.Thomas begibt sich nach Zwoll zur Gewinnung einesAblasses — von da nach dem Kloster St. Agnetenberg,dem sein Bruder Johann als Prior vorstand — Ueber dieEntstehung dieses Klosters — Es hatte dort die Pest ge-wüthet — Thomas findet daselbst Aufnahme — legt nachsechsjährigem Noviziat die Gelübde der Ordensregel desh. Augustinus ab — wird sechs Jahre nachher zum Prie-ster geweiht — schreibt das vierte Buch von der NachfolgeChristi — wird Unterprior — verfaßt die drei andernBücher jenes Werks — Wenig bekanntes Zeugniß darüber,daß er dessen wahrer Verfasser ist — Lebensweise undTagesordnung in dem St. Agnetenbergskloster — Merk-würdiges für die kirchliche Archäologie — Klösterliche Ver-fassung — Ordenstracht — Lage des Klosters S. S. 115—129.Thomas a Kempis muß mit seinen Ordensbrüdernnach Friesland auswandern.Traurige Folgen der strittigen Wahl nach dem Tode desUtrechter Bischofs Friedrich von Blankenheim — DieLandstände wollen den als Nachfolger bestätigten Zwedervon Kulenborg nicht anerkennen — Fehden deshalb