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Nachrichten über Thomas a Kempis : nebst einem Anhange von meistens noch ungedruckten Urkunden
Entstehung
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88Höfchen!) neben der Knabenschule bekannt. Dies, verstehtsich mit andern anschießenden Gebäuden, sahen wir?) fürden Lodings Haddenhof an. Die ehemalige Schules) waruns das Haus in der Urkunde vom Jahre 1402, welchesdie Brüder Hemerken als ihr elterliches Erbgut verkauft ha-ben sollten und so nahmen wir die an der andern Seitedesselben (südwärts) gelegenen Häuser*) für das Meermans-gut an. Allein fernere Studien zerſtörten dieſe Muthmaßung.Im Jahre 1429 verkaufte ein gewisser Johann Blömkendem Priester Johann ten Iseren einen Theil (stacionemquandam seu mansionis cameram) des am Kirchhof zu Kem-pen gelegenen Hausesdie Hadde.5) Von diesem Joh.ten Iseren meldet Wilmius in seinem handschriftlichen Ge-schichtswerk über Kempen (rerum Kempensium) daß er dererste Inhaber des St. Johannisaltars war und Testaments-vollstrecker eines Johann von Broichhusen, Pfarrers zu Do-renspick bei Harderwyck undhic Joes am Iseren emit aJoe Bloemken et Mettilde uxore cameram quandam dedomo Hadden in coemiterio positam .... cujus locopostea Joes am Iseren extruxit et collocavit domummodernam vicariorum sti. Joannis." Nun istbekannt, daß aus diesem St. Johannshause die Gymnasial-Regentie (Haus und Hofhaltung des Regenten) oder deröstliche Flügel der Burse (Studentenschule) entstand. Alsman damit umging, in Kemven eine höhere Unterrichtsanstaltzu errichten, wurde die St. Johanns⸗Vicarie, von welcherder Magistrat Patron war, der Regentenstelle einverleibtund dieser das Vicarie=Haus zur Residenz angewiesen. Zu-gleich erwirkte man zum Local für den Schulbau den wüstenHausplatz des der Pfarrstelle incorporirten Beneficiums St.Georgii als Geschenk von dem Abt zu Gladbach.) DieserPlatz lag, wie aus einer Verpachtungsurkunde vom Jahre1) No. 270, jetzt Heimes.2) Da sich nach einer Urkunde vom Jahre 1373. S. N. 7. a. imAnh. Hodde, Hadde gleich bedeutend mit Domus Beginarum, Beginhof,Nonnenkloster erwiesen hatte.) Später Hansen, jetzt Müsers Haus N. 276.1) Flierdl. N. 279. Maas. N. 278. Roosen. N. 277.5) S. Urk. No. 13. Vgl. No. 12 im Anh.6) S. städt. Protokollbuch 1664. 3. Apr. S. 40. Vgl. N. 15. p