Widmung.Wer einmal kostete vom Lebensbronnen,Schlürft sich den Durst nach ew gem Leben ein:Das ird'sche Sehnen nach den reinern WonnenKann sich erfüllen nur durch ewiges Sein.Auch auf die Gräber fällt der Strahl der Sonnen,Und neues Leben winkt vom Leichenstein;Am Baume Gottes väterlicher GüteIst die Unsterblichkeit die schönste Blüthe.Die Ihr des Sohn's, des Bruders theure ResteBegrubt, Euch kleidet heut in düstern Flor,Blickt zu des Frühlings Auferstehungsfeste,Zur Wiederkehr der Blumen schaut empor;Ihm ist ergrünt das Herrlichste, das Beste:Vollendung in der höh'ren Wesen Chor.Von dort will Er, den Geister zu sich riefen,Nicht mehr zurück in dieser Erde Tiefen.
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