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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

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A. Henckels in Solingen ihren Reform-Hebelkork-zieher in nicht weniger als 17 verschiedenenMustern zur Schau geboten hatte. Auf dem Ge-biete des Pflanzentransportwesens begegnete mannur einer Firma, nämlich C. Düringshofen inNeudamm, welche mit einem grünen Weidenruten-korbe mit Henkel an den Seiten und einer Inhalts-größe von 20 Litern vertreten war.

Eine ziemlich zahlreiche Reihe von Firmenhatte sich an der Ausstellung von Düngemittelnbeteiligt. Da war zuerst F. Jama in Berlin mitseinem konzentrierten Rinderdung, da waren dieVereinigten chemischen Fabriken Alden-hoven, G. m. b. H. Aachen, deren Normalknochen-mehl mit 5 Proz. Stickstoff bei 21 Proz. Phosphor-säure auskommen soll; die chemischen Werke vonH. & C. Albert in Biebrich a. Rhein, die Düngerin allen Qualitäten und Spielarten für ganz spezielleBenutzungszwecke gesandt hatten; da begegneteman dem Verkaufssyndikate der Kaliwerke,Agrikulturabteilung Leopoldshall-Staßfurt, mit einerganzen Liste von Mineralien, Kalisalzen undDarstellungen von Düngeversuchen; da warenA. Ehrenfreund in Ortrand mit gedämpftem,entfettetem Hornmehl, hergestellt aus Rinderklauen,Max Wiede & Cie. in Bremen mit Bremer Pou-drette, A. Schipp an in Freiburg i. S. mit vierBüchsen Spezialdüngmittel für Gemüse, Blumenund Obst, und die Chemische Fabrik KalkG. m. b. H. Abteilung Scheibler mit chemischenDüngmitteln für Garten- und Blumenkultur undsolchen für Land- und Forstwirtschaft. DenFabrikate zur Insektenvertilgung eröffnete RicharErdöl-Halali, Bekämpfungsmitteln gegen schädliche

Naturholzlaube von Jakob Knopp in Duisburg

Naturholzlaube von Jacob Knopp in Duisburg

Reigen der Aussteller der Apparate, Geräte undd Bauer in Frankfurt a. O. mit Kresolseifen undSchmarotzer des Garten-, Steinobst- und Gemüse-baues. Ihm schloß sich an JohannesB r i e s t in Harsleben mit Wühlmäuse-tabletts, die aus Flitterpapier her-gestellt mit dem besten Schwefel-kohlenwasserstoff getränkt waren.Bei der Anwendung hatte man eineTablette in einen von der Ober-fläche nach dem unteren Bau führen-den Gang zu legen und diesen luft-dicht zu verschließen. Es entwickelnsich dann aus der Tablette schäd-liche Dämpfe, an denen die Tierebinnen wenigen Minuten verendensollen. Das Witterungsbrod vonHugo Keck in Halle a. S. war inKartons aufbewahrt. Dieses an undfür sich giftfreie Gebäck sollte zumFangen resp. Vertilgen von Ratten,Mäusen und Hamstern dienen.

Wilhelm Stracke in Velen i. W.empfahl durch seine Ausstellung demPublikum sechs verschiedene Fallen,geeignet zum Fangen von Raubzeug.Auf derselben Spur wandelte dieRaubtierfallenfabrik von R. Weber

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