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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG
Dauer von 20 Jahren garantiert wurde, kamNikol. Kissling in Vegesack dem Interesseder Besucher entgegen, während sich dieBergische Dachpappen- und Teerprodukten-fabrik von Gott fr. Aug. Nebeling G. m. b. H.in Remscheid auf schmiedeeiserne, verzinkteGegenstände für den Gartenbau und dieDachbedeckung hauptsächlich beschränkte.Die Firma Steffen & Cie. in Düsseldorf ver-suchte der Gartenbauausstellung durch Ein-fügung einer zerlegbaren Badewanne in ihrerKollektion noch einen erweiterten Rahmen zugeben. Die Rheinische Gummiwaren-FabrikFranz Clouth in Cöln-Nippes kultivierte,wenn man so sagen darf, hauptsächlich dasSchlauchgebiet; außerdem stellte sie aus dasModell eines Gartenzeltes, wasserdichte Kleiderfür Arbeiter, Modelle von Pferdedecken undLawn-Tennisbälle. Auf dem Ausstellungs-gelände waren rund 1000 Meter Schläucheder Firma in Gebrauch.
Zu den Ausstellern von kleineren Gerät-schaften und Instrumenten gehörten OttoHuck in Bremen mit einem Schraubenankernebst dem dazugehörigen Schlüssel, beidesnach System Bücking gefertigt, ferner Ernstvon Mannstein in Würzburg, der seinemmit einer Hand leicht zu regierenden Obst-pflücker den Namen Greif verliehen hatte,Max Mücklich in Dresden mit einem Pfahl-treiber und Pfahlzieher, Paul Naegele inBerlin mit seinem verbesserten Pantographenund R. Reiß in Liebenwerda mit dem ein-fachen und zylindrischen Lichtpauseapparatund dem horizontal und vertikal verstellbaren Zeichentische Perfekt, dessen Reißbrett durch eineHandkurbel an einer Seite auf- und abwärts bewegt und durch zwei Flügelschrauben in jedebeliebige Lage gestellt werden konnte; in der Reißschen Ausstellung fand man ferner den SchrankEkonomia zum Aufbewahren von Zeichen- und Pauspapierrollen, die darin auf vertikale Stangengesteckt wurden, und einem Zeichentisch mit schwingendem Reißbrett und Parallelschienenführung.Bei diesem wurde die Verstellung des Reißbrettesdurch einen Fußhebel bewirkt. Nächst Max Haacks,Leipzig, optischen und physikalischen Instrumenten,denen sich Fensterputzer weniger wissenschaftlichzugesellten, und den Schränken mit den Spezialwerk-zeugen für Garten-, Obst- und Weinbau von HugoLinder, Solingen, begegnete man als Ausstellungs-objekten von Felix Otto Assmann in Lüdenscheidund Berlin zwei prophylaktischen Apparaten, demGewittervorausmelder und dem Nachtfrostvoraus-melder. Der erstere sollte schon morgens zwischen7 und 8 Uhr anzeigen, ob für den Tag ein Gewitterzu erwarten sei und das andere Instrument sollschon seit Jahren in vielen hundert Exemplaren inden Zitronen- und Weinbergsplantagen Kalifornienssowie in den Apfelsinen- und WeinbergsanlagenItaliens erfolgreich gebraucht werden. Bei demStande von Joh. Küsters in Crefeld traf man Kar-toffelmesser und -reiben, ebenso bei dem von Gustav Zerlegbare Kindergartenhäuser der HolzindustrieWeder in Dortmund, während die Firma Paul Alb. Maassen a.-g. in Duisburg
Hugo Linder, Solingen