BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG
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Ansicht der Maschinenhalle
VIII.
Über die Bauten, die industrielle und gewerbliche Abteilung
von E. Dücker
p, , Wie schon mitgeteilt, lag keine Veranlassung vor, ein besonderes Baubureau einzu-
richten. Die Pläne und Entwürfe wurden von den Professoren Kleesattel und Schillim Ehrenamte ausgeführt und die Arbeiten unterschieden sich wesentlich von denjenigen des Jahres1902, da es sich nur in wenigen Fällen, wie beim Diorama, Musikpavillon, Maschinenhalle undPostgebäude, um Neubauten, sondern hauptsächlich um Rekonstruktionen und Umänderungenhandelte. Allerdings waren solche durchweg sehr schwieriger Art und erforderten, um den Stilund den Benutzungszweck in Einklang und Harmonie zu bringen, besonders erfahrene und fein-fühlige Baukünstler. Der Pavillon für Sonderausstellungen — er war eine Hinterlassenschaftder Hoerder Werke — war ein Gebäude in einer der modernen Anschauung entsprechendenEmpfindung architektonisch angelegt und errichtet, der Entwurf dazu rührte von dem ArchitektenE. Marx in Dortmund her. Das Ganze stellte ein zentrales Kuppelhaus von stahlgegliedertem Grundund Aufbau dar mit einem in großen Abmessungen gehaltenen quadratischen, kuppelgekröntenMittelbau. Die Seitenflächen im Rundbau waren geschlossen und mit mächtigen, durch aufrechtePfosten in je drei Flächen zerlegten Fenstern versehen. Die Maße des Gebäudes betrugen 56 Meterin der Längsachse und rund 27 Meter in der Querachse bei einer Höhe von 18 Metern. DieGesamthöhe des Gebäudes stellte sich auf 32 Meter; die drei Eingänge waren in Holzkonstruktiongearbeitet. In diesem Pavillon wurden die verschiedensten, mehrmals in den Monaten wechselndenSonderausstellungen abgehalten. Er war mit einer Warmwasserheizung der Firma G. L. Knapp-stein in Bochum versehen, welch letztere auch in einem Anbau die verschiedenartigen, von ihrkonstruierten Heizkörper als Ausstellungsobjekt zur Schau bot.