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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

in Hayern-Tirol, deren Tellereisen für kleineresRaubzeug, wie namentlich wilde Kaninchen be-stimmt waren. Weber bot aber auch ein Teller-eisen für Fuchs, Marder, Iltis und Katze und eineMaulwurfszange. Dann kamen noch Jean Zahnmit einer Blutlaussalbe, Haubold in Laubegastmit einem Räucherapparat und schließlichempfahlen L. Braune & Cie. in Berlin das vonihnen in den Handel gebrachte Sulfurit als ganzhervorragendes Vertilgungsmittel für fast alleSchädlinge.

Es schlössen sich an die Bedarfsartikel fürBlumengeschäfte. M. Nollau in Hamburg brachteBlumen- und Pflanzenkörbe; E. Taurat in Dresdengrünlackierten Blumendraht, Rosenklammern, Nel-kenringe, Bindereischeren, Dekorationsständer undso vieles andere; Heinrich Blankertz in Düssel-dorf Postversandschachteln für Kränze, Sträuße,Obst- und Schnittblumen; August Helm in Frank-furt a. M. Stick- und Teppichnadeln, einen Original-Dampfbügelapparat und schließlich sogar einenMayonnaiseschläger; Josef Spetzius, Düsseldorf,Versandschachteln mit Holzrahmeneinsatz, KarlIven G. m. b. H., Cöln, Schachteln für Flaschen-weine, Parfümerien, Eier, Tafelobst usw. undE. vom Werth & Cie. in Frankfurt a. M. Artikelaus Holzstoff Blumenkübel und Jardinierenund Artikel aus Papiermache, wie Blumentopf-hüllen, Jardinieren und Vasen. Bei Franz Peters,Cöln a. Rh., fand man schließlich Seidenbänderund Tüllbarben für Blumenbindereien.Als erste Vertreterin der Gartenhäuser und -lauben hatte die Aktiengesellschaft HolzindustrieAlbert Maassen in Duisburg zu gelten, die ihre Objekte im Freien aufgestellt hatte. Namentlichcharakteristischwaren die transportablen, zerlegbaren Kindergartenhäuser mit und ohne Veranda,die zum zeitweisen Aufenthalte für spielende Kinder außer den Kindermöbeln auch die Spielgeräteaufnehmen sollten. Die Häuschen

Korbwarenindustrie Jos. Kochs in Düsseldorf

waren aus Holz sehr sauber, solideund geschmackvoll ausgeführt undfanden allgemeine Anerkennung. Aneiner solchen hat es den Garten-häuschen aus Naturholz von Aug.Waltenberg in Nierstein ebenfallsnicht gefehlt. Egon Färber inOberhundem hatte seinen achteckigenPavillon aus Naturholz im Freienaufgeschlagen und dort auch seineGartenmöbel und Blumenständer aus-gestellt; dasselbe gilt für die Pavil-lons vonJakob Knopp in Duisburg,für die Naturholzlauben am Diorama,Restaurant Hagen, von Josef Ko chsDüsseldorf, der weiterhin noch Rohr-möbel, Naturholzmöbel, Bambus- undPfefferrohrmöbel und Gartenfigurenaus Ton zur Ausstellung brachte.Die Holzbearbeitungsfabrik von A.Siebel Düsseldorf-Rath präsentierteden Besuchern ein im Freien auf-geschlagenes Schrebergartenhaus,das

fhonet in Wien