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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

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seien. Die Waggon- und Maschinenfabrik A. G. vorm. Busch in Bautzen stellte in ersterLinie eine Kohlensäure-Druckspritze aus, an deren Wasserkessel sich seitlich eine Kohlensäureflaschebefand. In das die Spitze dieser Flasche mit dem höchsten Punkte des Wasserkessels verbindendeRohr war ein Ventil eingeschaltet, nach dessen Öffnung die Spritze sofort in Tätigkeit trat. Außerder Druckspritze gehörten noch drei Feuerannihilatoren zu den Ausstellungsobjekten dieser Firma.Zu der Abteilung der Bedarfsartikel für Gärtnereien führte das Arrangement von H. Köttgen & Cie.in B.-Gladbach hinüber, das außer Spreng- und Schlauchwagen auch Schiebkarren, Mangelmaschinen,Brotschneidmaschinen, Flaschenputzmaschinen und elektrotechnische Artikel umfaßte. Daran reihtensich Feinenburg & Clemens aus Auf der Höhe mit Veredlungsmessern, welche die Vor-richtung zur Ausführung des Geißfußschnittes besaßen, Friedr. Brangs in Solingen mit Garten-scheren, Blumenpflückscheren und F. W. Sircoulomb in Neuwied mit verschiedenen Blumen- undPflanzentopfmodellen, einem Pflanzenpfahl aus Schwemmstein und Namentäfelchen für Rosen,Obstbäume usw. Es folgten Eg. Ad. Heller in Liebenstein mit einem Baumschild für Obstbäume,Rosen und sonstige Gewächse, Otto Wilhelm in Nimptsch mit vier freistehenden Garten- undSpalierleitern und Paul Aug. Weck in Erfurt mit einem Rosenstammentdorner Rapide, der ausdrei an einem Griff angebrachten Messern bestand. Die Konstruktion war derart, daß beim Gebraucheder Stamm unverletzt blieb und nur die Dornen entfernt wurden. Aus Hamburg hatten die Gebr.Hesselmann Tonking- und Bambusstäbe, Raphiabast und Kokosfaserstricke gesandt, JuliusWächter in Döbeln i. S. Baumbänder aus Rohrkernflechten zur Befestigung der Obstbäume anden Pfahl, und Frau Joh. Gräber in Frankfurt a. M. trat mit Traubenschutzbeuteln aus impräg-nierter Stoffgaze in den Wettbewerb ein.

Hier wäre auch die Kollektion des Lehrmittelvertriebs Düsseldorf zu nennen. In ihr fand manFlüssigkeitspräparate, welche man den bemerkenswerten Erscheinungen auf dem Gebiete derVeranschaulichungsmittel in den Naturwissenschaften zuzählen dürfte; sie waren hermetisch

verschlossen in flachen Glashüllen ent-halten. Das Charakteristische aus der Aus-stellung von Ernst Lange, Maschinen-fabrikant in Quedlinburg a. Harz, war eineSamenentkörnungsmaschine, die für schwerzu entkörnende Samen wie Rettig, Reseda,Radies und Levkojen bestimmt sein sollte.Die Michelbacher Ton warenfabrik hattenamentlich poröse Blumentöpfe in verschie-denen Größen zur Schau gestellt, Wilh.Jos. Beltz in Cöln präpariertes und frischesKranzbindematerial, Koniferenzapfen undGartenmuscheln, Eugen Blasberg, Düssel-dorf diverse Leitern, Rollschutzwände,Gartenmöbel, Obst- und Weinschränkeund Hermann Franken in Gelsenkirchen-Schalke endlich nicht weniger als 95verschiedene Gegenstände, zumeist ausverzinktem Eisen, die zur Einfassung vonGärtnereien, zum Schutze ihrer einzelnenTeile und zum Bearbeiten und zur Pflege desTerrains, der Bäume, der Pflanzen usw. usw.bestimmt waren. Von Theod. Grethe inHamburg hatte die Ausstellung Bewässe-rungsrohre erhalten, die unterirdisch zulegen und aus Kies und Portlandzementgefertigt waren. Da dieses Gemisch erstnach Jahren seine größte Festigkeit erhielte,sollten diese Rohre unverwüstlich sein.Blumenkörbe in großer Zahl, bei derenSchaffung und Formung guter Geschmackrege mitgewirkt hatte, bildeten den Inhaltder Ausstellung von A. Kober Nachf., In-haber OskarFischer, Tambach, Thüringen;Hugo Linder, Solingen mit Porzellanetiketten, deren Schrift für die