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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG
figurierte die genannte Firma in hervorragender Weise unter den Ausstellern von Rasenmähern,von denen sie nicht weniger als sieben von verschiedenen Konstruktionssystemen gesandt hatte.Spezielles Interesse mochte namentlich der Rasenmäher mit doppelter Walze mit Kettenbetrieb und
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Inneres der Industriehalle im nördlichen Flügel
ständiger Selbstschleife beanspruchen. Die vordere Holzwalze legte das Gras derart, daß die Messerleicht schneiden konnten; die hintere Walze walzte. Auch hier begegnete man der Crefelder FirmaSamson & Floeren und den der Hachmeisterschen Kollektivausstellung einverleibten Rasenmähernvon S. Kunde & Sohn in Dresden, ferner Gebr. Brill in Barmen, zunächst mit ihrer Rasen-mähmaschine Viktoria, deren inneres Getriebe durch einen besonderen Laufkranz gegen das Ein-dringen von Sand, Staub usw. geschützt war; außerdem der Brillschen Germania, eine Maschine,die schon seit 30 Jahren von der Firma in derselben ungemein soliden Weise gebaut wird undendlich ihrer Mähmaschine Reform, die leichter und einfacher, als die vorigen gebaut, hauptsäch-lich für den Export und den Engrosvertrieb bestimmt sein soll. Es folgte in dieser Branche nochJean Heybrock, Baarn-Holland mit einem amerikanischen Fabrikate und schließlich H. C. Erbe,Cöln, dessen Rasenmähmaschine auf den Seitenplatten einen Ring besaß, der in die Messerwalzehineingriff und gegen das Eindringen von Grashalmen und Schmutz dienen sollte.
Zu den Ausstellern von Sprengapparaten gehörten drei schon genannte Firmen: Abner & Cie.,Cöln-Lindenthal, Gebr. Brill, Barmen und Gebr. Körting, Düsseldorf. Die erstere Firma brachte u. a.nach den Systemen Günther resp. Jung eine oberirdische und eine unterirdische Baumbewässe-rung. Die eine führte Rohre bis zu den Laubkronen empor, von wo aus sich das Wasser staub-förmig über die Bäume verteilte, und die andere legte Rohrnetze in die Erde bis in die Nähe derWurzeln, um so das Wasser mit jenen in möglichst direkte Verbindung zu bringen. Die FirmaJoh. Schmahl in Mombach war mit Straßensprengwagen, Schlauchapparaten und Handsprengwagenvertreten. Die Wagen waren ganz in Eisen und Stahl angefertigt bis auf die Scheren und Räder,von denen die letzteren geteilte Naben besaßen. Durch diese Teilung der Naben war die Aus-wechslung einer Speiche leicht vornehmbar. Von Chr. Berghöfer in Kassel (Hachmeister-ThalscheKollektivausstellung) waren mit galvanisiertem, nicht rostendem Eisendraht umsponnene und mitverzinkter Eisendrahtspirale umwickelte Gummischläuche zu nennen, von Schumann & Cie. inLeipzig Universal-Strahlrohrmundstücke und von Thoenen & Wiedemann in Rheydt Garten-Sprenghähne und Rasensprenger. Dann kam die Bonner Metallwarenfabrik Theodor Jansen mitPatent-Universal-Strahlrohren, die vom stärksten geraden Strahl bis zum feinsten Wassernebel ver-stellt werden konnten, mit Strahlrohrständern, Rasensprengern, Wasserstaubverteilern, Rieselröhrenund weiteren einschlägigen Geräten. Von den durch Adolf Pieper in Moers ausgestellten Wannen-spritzen und Karrenspritzen wurde geltend gemacht, daß sie beide gegen Schmutzwasser unempfindlich