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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

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Alt-Düsseldorf hergerichtet undvon dem Maler Hamann,Düsseldorf, in origineller, alt-modischer Architektur nachUrkunden des städtischenArchivs mit historischen Düssel-dorfer Gebäuden und Straßenaus dem 16. Jahrhundert inplastischer und malerischerWeise ausgeschmückt worden.Daran anschließend folgten diefür die stets wechselnden Ge-müse- und Obstausstellungenbestimmten Räumlichkeiten,woran sich die große Haupt-industriehalle mit ihren Neben-räumen, inwendig sämtlichdekorativ neu ausgestattet, mitder Ausstellung der industriellenund gewerblichen Abteilung an-schloß. In dem südlichen Flügeldieser Halle war die Ausstel-lung der Abteilung Gartenkunstund die Ausstellung von Plänen,Modellen und Abbildungen her-vorragender städtisch er Anlagendeutscher Städte untergebracht.Die große Blumenhalle süd-lich der Industriehalle gelegen,welche vom BergbaulichenVerein von der Ausstellung 1902übernommen war, hatte durchgeschickt und fein aufgelegtearchitektonische Ornamente ausHolz einen freundlichen unddem Gartenbau anpassendenCharakter erhalten. Zwischender großen Blumenhalle undder Industriehalle waren kleineGebäulichkeiten für die Bureausder Gartenbauabteilung errichtetworden.

Nächst dem originellen Gewächshause für Traubenkultur von Vollmar in Frankfurt a. M. istnunmehr die Maschinenhalle zu erwähnen, der von dem Architekten gefällige, moderne Formengegeben worden waren. Dieses etwas erhöht gelegene Gebäude, in dem die elektrische Zentraleuntergebracht war, schloß die Ausstellung nach der Ostseite hin wirkungsvoll ab. Über dieMaschinenhalle und die darin enthaltenen sehr interessanten Maschinen ist eine eingehende Be-schreibung bereits in dem AbschnittDie technischen Anlagen und der Betrieb" auf Seite 87 bis 94gegeben; wir fügen hier nachträglich die dazu gehörigen Illustrationen an. Zwischen der Maschinen-halle und dem Gewächshause Vollmar führte ein breiter Weg zu den Zeltanlagen der FirmaRommel, Weiß & Cie., in denen eine Reihe wechselnder großer Sonderausstellungen Unterkunftgefunden hatte. Im Mittelpunkte, also im Herzen des gesamten Geländes, erhob sich, in Holz-konstruktion und Rabitzputz ausgeführt, der schmucke, in anmutig leichten Formen gehaltene Musik-pavillon, zu dem wiederum das Professorenpaar Kleesattel und Schill die Pläne geliefert hatte.Außer dem Musikorchester waren in diesem Pavillon verschiedene Verkaufsläden und dasRestaurant der bekannten Sektfirma Gebr. Höhl in Geisenheim domiziliert. Zum Schlüsse sei auchnoch registriert, daß an dem nördlichen Giebel des Kunstpalastes ein kleines Gebäude angefügt war,dessen Bestimmung es war, das Lotteriebureau der Firma Schäfer aufzunehmen und einer Aus-kunftsstelle der Eisenbahnbehörde Unterkunft zu gewähren.

Kühlturmanlage von Eugen Blasberg & Co. in Düsseldorf.