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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

Dampfturbine der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in Berlinmit Kondensation der Firma Balcke & Co. in Bochum

den Garten Eden von Adolf Lins,den assyrischen Garten von GeorgHacker, den indischen Garten vonFritz von Wille, den mittelalter-lichen Garten von Professor Frenz,den japanischen Garten von Witt-schaß, den arabischen Garten vonGeorg Hacker, den italienischen(Renaissance-)Garten der ProfessorenDücker und Schill, den flandrischenGarten von Eugen Kampf, denfranzösischen Garten der MalerHardt-Hambüchen und endlichden englischen Garten der Profes-soren Kröner und Mühlig.

Diese Dioramen, zu deren Bilderndie künstlichen Blumen von der FirmaRappe & Hecht in Berlin gestelltwaren, umschlossen einen säulen-geschmückten griechischen Hof, derals Heiligtum der Ceres gedacht warund in Verbindung mit einer Terrassestand, von der aus sich dem Be-sucher eine Rundschau, vom altenPompeji aus gesehen, über den Golfvon Neapel auftat. An der Rückseite waren die beiden Dioramareihen durch einen halbkreisförmigangebrachten Raum verbunden, in dem eine humorvolle Darstellung der Tiefseeforschung, die derlustigen Phantasie von Adolf Lins und Fritz von Wille zu danken war, den Beschauer erwartete.Die Dekorationsmalerei im Arkadenhof war eine künstlerische Arbeit des Herrn Hemming, dersie nach den Vorbildern, wie sie sich auf antiken Vasen- und Wandmalereien erhalten haben,geschaffen hatte. Die Kolossalstatue der Ceres und einige weitere Bildhauerarbeiten hatte derBildhauer Simatscheck entworfen und ausgeführt. Der Plan zu der Gartenanlage im Säulenhoferührte von den Professoren Schill und Kleesattel her, die Ausführung von dem Garten-architekten Hoemann. Dem Diorama schlössen sich zu beiden Seiten Restaurants an; rechts dasCafe Weitz und links der Wirt-schaftsbetrieb von Cibulsky & Holt-schmit. Auch enthielt das Diorama-gebäude ein Lesezimmer.

In dem weiteren Verlaufe desGeländes traf man auf einen hüb-schen Fachwerkbau nach den Ent-würfen des Architekten Ernst Roe-ting, in dem die Firma G. H. vomStein in Düsseldorf einen Milch-ausschank etabliert hatte. Das Hausim westfälischen Bauernstile auf derAbdachung zum Rhein hin war derKosttempel, in dem das gebrannteWasser von H. C. König in Stein-hagen verschenkt wurde.

Auf der entgegengesetzten Seiteund angrenzend an den Vergnügungs-park befinden sich die aus Teilender großen Industriehalle von 1902umgebauten, aufien architektonischneu ausgestatteten Hallen. Die Räumedes nördlichen, direkt an den Ver-gnügungspark anschließenden Flügels Patent-Heissdampf-Compound-Lokomobile der Maschinenfabrik R. Wolfwaren zu Restaurationszwecken für in Magdeburg-Buckau