BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG
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Gasmotorenfabrik Deutz in Cöln-Deutz
Putzeinlage in gleichem Stile vonProfessor Behrens ausgeführt. Dienächste Nachbarschaft zu diesemGarten bildete die japanischeAnlage mit ihrem zierlichen, stil-echten Teehause und der dahinter-liegenden, leicht ansteigendenFläche, die von einer Quedlin-burger Firma eine Besamung mitSommerflorpflanzen erhalten hatte.Weiter führte der Weg zu demHauptrestaurant, einem stattlichenGiebelbau, der mit seinen Flankier-türmen und dem reizvollen, male-rischen Treppenaufbau im Stileder deutschen Frührenaissanceeinen Glanzpunkt der westlichenStraßenseite darstellte. Nach bei-den Seiten, zur rechten wie zurlinken, waren offene Hallen an-gebaut und nach der Rheinseitehin wurde der zum Wirtschafts-betriebe dienende Hof durch einemächtige Mauer mit einem monu-mental wirkenden Torbau abge-schlossen. Die Mitte dieses Gebäudes, dessen gesamte Anlage nach den Entwürfen der ProfessorenSchill und Kleesattel errichtet war, wurde von dem großen Restaurationssaale eingenommen, in deneine Treppenanlage eingebaut war, die zu der Orchesterbühne und dem äußeren Balkon emporführte.Von dem letzteren aus genoß man eine prachtvolle Rundschau über das ganze Gelände. An denHauptsaal schloß sich das Weinrestaurant an mit seinem künstlerisch ausgestatteten Fürstenzimmer.Es war zum Empfange hoher Besuche bestimmt. Zur rechten Seite des Hauptsaales war der Aus-schank speziell für Bier eingerichtet. Unweit von diesem Restaurant, an der Rheinböschung gelegen,
traf man das Bierhaus „ZumMünchner Bürgerbräu". Etwasweiter nordwärts hatten sich dieMetallwerke Bruno Schrammmit zwei Gewächshäusern etabliert,die durch einen portalartigen Auf-bau schon von weitem die Auf-merksamkeit auf sich lenkten.Auch sie waren nach den Plänender Professoren Kleesattel undSchill von der Firma KarlSchliessmann in Holzkonstruk-tion aufgeführt.
Von hier aus näherte man sicheinem schon von weitem ins Augefallenden Gebäude, das in seineräußeren Architektur den römisch-hellenischen Stil in glänzenderReinheit zeigte und in seiner inne-ren Anordnung darauf eingerichtetwar, zehn von namhaften Künstlerngeschaffene, dioramenartig gehal-tene Bilder aufzunehmen, welcheeinen Überblick über die Entwick-lung der Gärten aller Völker vonder Urzeit bis zu der Gegenwart
Gasmotorenfabrik Deutz in Cöln-Deutz vermitteln sollten. Man fand dort
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