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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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BAUTEN, INDUSTRIELLE UND GEWERBLICHE ABTEILUNG

Innere Ansicht der Maschinenhalle

Auf der anderen Seite des an dem Pavillon vorüberführenden Weges gelangte man zu den herr-lichen Anlagen, die von dem Deutschen Betonverein gemeinsam mit dem Verein DeutscherPortland-Cementfabriken nach dem Entwürfe des Architekten A. Bender in Düsseldorf ge-schaffen worden waren. Wasserkünste und stilvoller gärtnerischer Schmuck belebten den Bau undeine Betonbrücke von 30 Meter Breite überspannte als Fortsetzung das große Wasserbassin imVordergrunde. Ballustraden begrenzten das Wasserbecken auf beiden Seiten, ein reich gegliederterArkadenvorbau, der ein zweites elliptisches Wasserbecken mit großer Zentaurengruppe umschloß,bildete seine Front. Breite Treppenanlagen führten zu den Restaurations- und Ausstellungshallenim Untergeschoß hinab, wo auch die hochinteressanten wissenschaftlichen Abteilungen ihre Unter-kunft gefunden hatten.

Professor Behrens hatte eine Gartenanlage hergestellt, die sich, wie er selber sagte, in der Artan die Architektur angliedern sollte, daß die nächste Umgebung eines Hauses wie das Haus selberausgebildet wird, sozusagen als Plinte des Hauses, im Gegensatze zu der romantischen Behandlung,wie man ihr beim englischen Garten begegnet. Eine parkartige Fortsetzung des Gartens, wie diesbeim alten deutschen Garten, ferner in der Barock- und Empirezeit der Fall war, würde erst in derweiteren Umgebung des Hauses am Platze sein. Als Beispiel und Vorbilder für solche Anlagendienen noch die Bauerngärten und besonders die Marschgärten in Friesland. Was die Ausstattunganlangte, so war der hohe Brunnen in Marmor ausgeführt und der tiefer belegene in Ziegeln mitScharffeuerglasur. Die Anpflanzungen blühender Blumen sollte als Farbfläche dienen. Das Restau-rant, in dem nur alkoholfreie Getränke zum Ausschänke gelangten, war in Holzkonstruktion mit