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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
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AUSSTELLUNG IN DEN HALLEN

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bedeckte Treibhäuser und warme und kalte Wasserbecken im Freien. Im einzelnen war die Platz-und Pflanzenverteilung folgende: Das Victoria-Regia-Haus der Firma Rubruck-Köln-Ehrenfeld warbesetzt vom Botanischen Garten in Hamburg mit einer Victoria-Regia-Pflanze, tropischenNymphäen und einer großen Anzahl sonstiger tropischen Wasserpflanzen. Das daran anschließendeHaus war für die Großherzoglich Hessische Hofgärtnerei in Darmstadt als Nelumbienhauseingerichtet worden, in dem Hofgärtner Dittmann eine große Anzahl Nelumbien oder Lotospflanzenzur Ausstellung brachte. Die Firma H. Henkel, Hoflieferant, Darmstadt, hatte es übernommen,das von der Firma M. G. Schott-Breslau zur Verfügung gestellte Haus mit tropischen Sumpf- undWasserpflanzen und einer großen Anzahl von Aquarien mit tropischen Zierfischen auszustatten.Dank der Bereitwilligkeit des holländischen Ministeriums war es Herrn Professor Janse, Direktordes Botanischen Gartens in Leyden, gestattet, sich an der Wasserpflanzenausstellung zu beteiligen;er besetzte das Victoria-Regia-Haus der Firma Oskar Mehlhorn in Crimmitschau mit einer Victoria-Regia, tropischen Nymphäen, Sarracenien oder fleischfressenden Kannenpflanzen, Aristolochien oderPfeifenstrauch und einer Anzahl sonstiger tropischen Sumpf- und Wasserpflanzen, von denen haupt-sächlich die Papyrusstaude, das Zuckerrohr und die Reispflanze die allgemeine Aufmerksamkeit aufsich zogen. Überdies hatte Professor Janse der Ausstellungsleitung einen Fachmann zur Behandlungund Pflege dieser Kulturen zur Verfügung gestellt. An die Rubrucksche Gewächshausanlage schloßsich im Freien das heizbare Wasserbecken für tropische Nymphäen an. Dieses besetzten erstensdie Firma Henkel-Darmstadt mit tropischen Nymphäen in vielen hervorragenden Sorten und mitNelumbien oder Lotospflanzen, zweitens der Botanische Garten in Hamburg mit tropischenNymphäen und sonstigen tropischen Wasserpflanzen, drittens Konsul E. Bischof-Duisburg mit einerganz besonders reichhaltigen und wertvollen Sammlung tropischer Nymphäen. Die beiden ungeheizten,sogenannten kalten Wasserbecken für die einheimischen, winterharten Nymphäen waren zwischen denRubruckschen und Mehlhornschen Gewächshäusern errichtet worden und hatten durch Otto Froebel-Zürich, H. Henkel-Darmstadt, Goos & Koenemann-Nieder-Walluf a. Rh. und Junge-Hamelnreichen Pflanzenbesatz erhalten. Weitere Nymphäen hatten in dem Becken der Düsseldorfer Sammel-ausstellung von O. Krischer Unterkommen gefunden. Das Bepflanzen der Becken und Häuserwurde durch den von der Ausstellung angestellten Fachmann unter persönlicher Leitung des Ober-gärtners Müller aus Hamburg anfangs April vorgenommen. Es war höchst anziehend und belehrend,zu beobachten *wie schnell sich die einzelnen Florakinder, besonders die Victoria-Regia, aus kleinen,

Wasserpflanzenausstellung im Freien

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