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AUSSTELLUNG IN DEN HALLEN
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Viktoria-Regia
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4. Die Wasserpflanzen
von Professor E. Schrammen
Während die Blumenarten, die man als Landpflanzen bezeichnen muß, in jedem Garten, sei ergroß oder klein, in jeder Wohnung, sei sie vornehmer oder geringerer Art, auf jedem Fensterbrett,sei es auch nur das eines bescheidenen Näherinnenstübchens im dritten Stock, gefunden werden,ist es nur wenigen Sterblichen beschieden, Wasserpflanzen, die doch so viel Eigenartiges undSchönes aufweisen, in Pflege nehmen zu können. Zwar sehen wir hier und da bei Liebhabern vonAquarien einzelne kleinere Arten dieser merkwürdigen Naturgebilde, aber da sind es eben auch nurWasserpflänzchen, nicht solche Gewächse, die auch durch prächtige Blumen Freude und Be-wunderung erregen. So ist es denn leicht erklärlich, daß die Wasserpflanzen fast noch mehr dieTeilnahme der Naturfreunde auf sich ziehen als die anderen Naturgebilde, und so war es für dieLeitung der Ausstellung eine sich von selbst ergebende, allerdings auch schwierige Aufgabe, denWasserpflanzen eine ihrer Bedeutung entsprechende Berücksichtigung zuteil werden zu lassen. Undman muß gestehen, daß an dieser Stelle ganz besonders mit glücklicher Hand gearbeitet worden ist.Dem Umstände, daß ein angesehener, allerseits anerkannter Fachmann, Professor Dr. Zacharias,Direktor des Botanischen Gartens in Hamburg, auf Veranlassung der Ausstellungsleitung die Ein-richtung und Leitung der Wasserpflanzenausstellung übernahm, ist es zu danken, daß die Düssel-dorfer Ausstellung vom Jahre 1904 die umfangreichste und schönste Leistung auf diesem Gebieteaufwies, die bis jetzt auf Ausstellungen zu sehen gewesen ist.
Die Anlagen für diesen Teil der Ausstellung befanden sich gleich links vom Haupteingange, amPavillon für Sonderausstellungen, auch Hörder Pavillon genannt; sie teilten sich in geschlossene,