EINZELNE ARBEITSGEBIETE
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Wie bereits erwähnt, begann der tägliche Betrieb der Ausstellungszentrale erst um 3 Uhr nach-mittags und erst bei Eintritt der Dunkelheit wurden nach Bedarf weitere Maschinen zugeschaltet.Die Maschinen wechselten täglich in ihren Betriebszeiten, und meist war es möglich, eine Maschinewährend des ganzen Abends betriebsfrei zu lassen. Der Betrieb dauerte gewöhnlich bis 12 Uhrnachts, nur an Sonntagen und Elitetagen wurde er bis ia*/s oder 1 Uhr ausgedehnt. Die Belastungder Maschinen wurde viertelstündlich abgelesen und in besondere Formulare eingetragen.
Der fiir die elektrischen Anlagen im Vergnügungspark benötigte Drehstrom von 3 X I2 ° VoltSpannung wurde vom Städtischen Elektrizitätswerk geliefert; zu diesem Zwecke war eine besondereTransformatoren-Station errichtet worden, die aus 8 Drehstrom-Transformatoren von je 50 Kilowattsekundärer Leistung bestand. Dieser Station wurde Drehstrom von 5000 Volt aus der ca. 5 kmentfernt liegenden Maschinenstation des Städtischen Elektrizitätswerks durch eine unterirdisch ver-legte Kabelleitung zugeführt.
Transformatoren formten den Strom auf die Gebrauchsspannung von 120 Volt um; der entnommeneStrom wurde durch 8 Zähler registriert. Die Weiterleitung des Stromes von den Zählern ab erfolgtedurch 8 unterirdische Kabelstrecken; von den einzelnen Verteilungspunkten waren die Leitungendann oberirdisch weitergeführt. Die Transformatorenstation, in der noch ein Amperemeter für denGesamtstrom und ein Voltmeter angebracht waren, stand mit dem Maschinenhaus des StädtischenElektrizitätswerks durch ein besonderes Kabel in telephonischer Verbindung.
Der für Licht- und Kraftzwecke erforderliche Strom wurde dem Vergnügungspark bei freierZuleitung mit 40 Pfg. pro Kilowattstunde von der Stadt geliefert, die einzelnen Abnehmer zahltender Verwaltung des Vergnügungsparkes dieselben Strompreise, die die Ausstellung ihren Konsu-menten berechnete.
Die elektrischen Anlagen im Vergnügungspark, die von der Firma Ernst Becker in Düsseldorfausgeführt wurden, umfaßten 205 Bogenlampen von K. Weinert Berlin und 3300 Glühlampen,welch letztere teilweise zu Illuminationszwecken dienten; die Anzahl der Motoren betrug 5 vonzusammen 35 P.S.
Insgesamt umfaßte demnach die elektrische Anlage der Ausstellung und des Vergnügungsparks:684 Bogenlampen, 11465 Glühlampen und 23 Motore mit zusammen 138 P.S.
Über den Stromverbrauch auf der Ausstellung während der einzelnen Monate gibt die nach-stehende Aufstellung ein Bild.
Es wurden geliefert an Kilowattstunden:
Im Monat
Durch dieeigene Zentraleder Ausstellung
Durch das StädtischeElektrizitätswerk
Insgesamt
Gleichstrom Drehstrom
Juni.....
Juli.....
August ....SeptemberOktober (1.—23.)
27 86030 37033 600396704300032 160
14 116 5 28413 828 386613002 458316 471 4 84916203 524210453 3231
47 260
48 06451 18560 ggo64 44545 844
Summa
206 660
84 073 27 °55
317 788
Gas- und Wasserleitungs-Anlagen
Die Gas- und Wasserleitungen bestanden aus guß- und schmiedeeisernen Röhren. Die Hauptgas-und Wasserleitungen hatten lichte Weiten von 80 = 300 mm, die Gaszuführungsleitungen von20 = 50 mm und die Wasserzuführungsleitungen solche von 13 = 80 mm. Das an die Ausstellungabgegebene Gas wurde stadtseitig durch 2 Stationsgasmesser gemessen.
Außerdem waren 42 Gasmesser für die eineinen Abnehmer aufgestellt. Zur Beleuchtung desGeländes und der Pavillons ist kein Gas verwandt worden. Der Gesamtgaskonsum belief sichtäglich auf durchschnittlich 669 cbm. und für die ganze Dauer der Ausstellung auf 117 750 cbm.
Das Wasserrohrnetz war durch 24 Schieber in einzelne Bezirke eingeteilt. Die Gesamtabgabevon Wasser an die Ausstellung wurde durch ein Hauptmesserpaar gemessen. Für die an das