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Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung : Düsseldorf 1904
Entstehung
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VORBEREITUNG DER AUSSTELLUNG

Vorbereitungsarbeiten für das Anpflanzen vor dem Kunstpalaste

In Düsseldorf selbst suchteunter Leitung des Dr. Marcus derGartenbau-Ausschuß der Ausstel-lung, in dem auch ausgezeichneteVertreter der verschiedenen Fächerdes Gartenbaues aus der Stadtselbst und der Umgegend Sitz undStimme hatten, die Arbeiten nachMöglichkeit zu fördern.

Bald schien das Unternehmen,dem sich immer mehr die Sym-pathie aller Kreise zuwandte, sogesichert, daß der Ausstellungs-vorstand an Seine KöniglicheHoheit den Kronprinzen mit derBitte herangehen durfte, das Pro-tektorat der drei Ausstellungen zuübernehmen.

Der hohe Herr entsprach dieserBitte und nahm die Ausstellungunter seinen Schutz.

Wie iür die Industrie-, Ge-werbe- und Kunstausstellung vonigo2 hat der Kronprinz seitdemArbeiten der Ausstellung von 1904

wiederholt sein lebhaftes Interesse auch für die verschiedenenan den Tag gelegt.

Ebenso hat auch die Staatsregierung die Bestrebungen der Leitung in jeder Weise unterstützt.Eine Lotterie im Betrage von 500 000 M. wurde bewilligt und mit dem Lotterieunternehmer derAusstellung 1902 ein Vertrag getätigt, wonach er die ganze Lotterie fest übernahm.

War damit schon die Möglichkeit gegeben, nicht bloß Kunstwerke, sondern auch gärtnerischeProdukte zu erwerben, so wünschte der Ausstellungsvorstand doch, den Gärtnern das Ausstellennoch weiter zu erleichtern. Erverzichtete zunächst für dierein gärtnerischen Erzeugnisseauf jede Platzmiete und erklärtesich bereit, die Einsendungs-frachten auf die Kasse der Aus-stellung zu übernehmen; dannwandte er sich vor allem anden so oft erprobten Gemein-sinn der Bürger von Düsseldorf,um Geldpreise für die ausstel-lenden Gärtner zu erhalten undstellte gleiche Anträge an Kor-porationen und Behörden.

Es konnte eine ausreichendeBeschickung der Gartenbau-Ausstellung nur dann erwartetwerden, wenn den Gärtnern,die mit schweren Verlustenihrer leicht vergänglichen Warerechnen müssen, außer den inAussicht genommenen Ehren-preisen, Medaillen undDiplomendurch das Preisgericht auchnoch erhebliche Geldpreise zu-erkannt werden konnten.

Die außerordentlich hohe

Summe von 145 280 M. an Bepflanzung der Wiesenränder mit Koniferen