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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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266
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266 Sante Servatien Leben. Vd. II 2366f.

ir rehter gelaube niht enlauc

unde engaben niht alle fluht:

fi gefegenten fich unde ftuonden mit zuht. 3430

G. 127,13f. Do fi herce gewunnen,5 die e waren entrannen,

die giengen undare

her wider zuo der barel63Sp.<> waeinunde unt fwitzende. 3435

G. 127,11 f. do funden fi in fitzendeio ouf der bare; griulich faher.

ze gote mit guotem gelauben iaher.

mit riuwen er an die bruft fluoch.

fein herce den äugen zaeher truoch. 3440

antlaz feiner fünden bater.15 G. 127,13 dar nach über lanc trater

an die erde von dem barprete.G. 127,14f. do wart der chirchmenige bete

unde ir aller underdige, 3445

daz er fi die warhaeit iht verfwige:20 obe er waerlich waere tot,

ode obe er in der bittern not

erliten hete dehaain weize.

fi vrageten in mit vleize, 3450

als die fürwitzen tuont.25 der totvarwe oufftuont;

ze redenne begunder.G. 127,16f. er fprach:ich volzoch gefunder

des tivels rat gefter. 3455

mein wille enwart auch nie vefter30 ze begeben alle tobehaeit.

dehaeiner riuwe mir got enbaeit,

biz ein bra die andern geruorte:

daz leben er mir enphuorte. 3460

meine fünde er mir für diu äugen fluoc,35 da mich der tivel zuotruoc:

3429 vnt gaben; alle die fl. 3438 got; guten 3448 od ob 3449 het3450 vragten; vlaeize 3453 redene 3456 en / 3457 tobhaeit