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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
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Drittes Kapitel

Überlieferungsgeschichtliches und Technisches zu den hierveröffentlichten Texten

1. Die Gesta5 Oür die Herstellung des Textes der Gesta sancti Servatü wurdenfolgende von mir selbst eingesehene Handschriften benutzt:

A. Cod. Brux. Nr. 748791, Perg., XIII. s., fol. 157a Sp. b bis170b Sp. a. Enthält nur G. 3, 162, 12. Vgl. Cat. Codd. Hag. Brux.II, 70. J. van den Gheyn, Cat. des Manuscrits de la bibliotheque

io royale de Belgique 5, 154 f.

B. Cod. Brux. Nr. 8401, Perg., XIII s. fol. la bis 40b. Der Pro-log G. 3, 1 bis 5, 12 fehlt. G. 82, 13 bricht B ab. Bll. 32 bis 39sind verbunden, ihre Reihenfolge unter Beibehaltung der gegenwärtigenPaginierung muß sein: 32, 37, 38, 33, 34, 35, 36, 39. Vgl. Cat. Codd.

i5 Hag. Brux. II 209 J. van den Gheyn 5, 176.

C. Cod. Brux apud. D. Philipps signatus Nr. 4632i, Perg., XIII. s.,fol. lb bis 36a. Vollständig. Bl. la steht Liber sanctae Mariae deAlna. Vgl. Cat. Codd. Brux. II 479 f. J. van den Gheyn 5, 283 f.

D. Cod. Duacensis Nr. 836, Perg., XIII. s., fol. 92a Sp. a bis 114a20 Sp. a. Vollständig. Vgl. Anal. Boll. XX 379 f.

G. Cod. Brux. Nr. 3313 (II 2211). Perg., XIII. s., fol. lb Sp. abis 43a Sp. a. Vollständig. Die Handschrift ist verbunden: Bll. 8 bis15 gehören hinter Bl. 23. Sie stammt aus Saint Ghislain. Vgl. J. vanden Gheyn 5, 302. Von dieser Handschrift erfuhr ich erst, als bereits

25 mit dem Druck begonnen war. Ich habe sie während des Druckes,diesen zugleich kontrollierend, kollationiert und teile ihre eigenen Les-arten, da sie nicht mehr im Variantenapparat untergebracht werdenkonnten, in den Nachträgen mit. Da wo die Handschriften CDR zu-sammenstimmen, geht G immer mit ihnen und die Siglenverbindung

so CDR ist daher stets gleichbedeutend mit CDGR.