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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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253
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Sante Servatien Leben. 253

einen phenninch ouf feinem buoche. 3025

fante Seruacius hete fein ruoche

bediu do unde auch feit.

do die herren gefungen die tageceit,

der iüngelinc mohte niht mere haben, 5.

G. U4,18f. den phenninch hiezer feinen chnaben 3030

geben umb eeinen vifch; do der wart gefoten,

feinen gefeilen heter enboten,

daz fi mit im giengen ze tifcheG. 114,19f. do azen abe dem vifche 10

laeigen unde pfäffen aehte 3035

dreie tage unde dreie naehte:

dennoch wafer unverzert;

in gemertin, der in in hete befchert.

er was ein vifch doch fo chlaeiner, i&

in hete gaz adner, 3040

daz fein niemen hete wunder genomen.G. 114,20 f. wsere als manic toufentdar zuochomen,

als den got in der wüefte bot

zwene vifche unde fümf brot, 20

fi wahren alle worden fat: 3045

ez ergie als fante Seruacius got erbat.F. Vd.u. T. G. 114,23f. Der iüngelinc, der den phenninch vant,

der roumde fider durch got daz lant:

guote andaht heter. 25.

ze Rome wolter ze fante Peter 3050

für feine fünde ce buoze.

felbe gieer ce fuoze.

liute genuoc mit im giengen.G. 114,24f. do fi herberge geviengen 3»

l58Sp.b eines nahtes in eine ftat, 3055

diu gefellefchaft wein chaufen bat.

do der böte chom unde der wein,

der phaffe unde die geverten fein

3025 feinem H] einem 3026 feruaci het 3029 mocht; mer 3031 ein 35.3034 ab 3035 \mtn 3036 nachte 3045 waren; warden 3046 feruaci 3049 gut3054 herwerge