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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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222 Sante Servatien Leben. Vd. II 560f.

ich waene, iemen gefagen chünne, 2030

wie die helme louhten.

die berge rot douhten

von den goltvarwen fchilten.s diu zaeichen obe in fpilten,

diu in dem lüfte fluzzen. 2035

diu herhörner duzzen,

do die fchar zefamene runnen.

des fturmes wart begunnen.io der römifche fürfte

der ftraeit mit getürfte 2040

mit allen den feinen.

fi liezen wol fcheinen,

daz fi dehaäiner flühte gedahten:15 mit eilen fi vahten

an die gotes widerwarte. 2045

fi macheten helme fcharte

unde fluogen wunden weite.G. 83, 7f. iedoch wart in dem ftreite20 der chriften etelicher val:

wider die haeiden was ir zal 2050

ein michel taeil ce chlaeine.G. 83,10f. fi riefen algemaeine

zuo dem almehtigen gote.25 ir dinc fich do bezzerote:

die haeiden fi betwungen, 2055

daz fi hinder fich drungen,

unde taten in chreftigen fchaden.

fi muofen in dem bluote baden.30 die chriften enwolten fich niht erbarmen

unde enliezen in vor den armen 2060

nihtes niht beleiben ganz.

dehaein brünne enwas fo glänz

fine waere fchiere verfchroten.

35 2031 heim 2034 ob 2036 herhorn 2037 Da; zefamne 2043 flucht

2046 machten heim 2049 ertlich 2053 allmechtigem got 2054 bezzerot2059/60 en / 2062 Dehaein fo (fo durchstrichen und unterpungiert) b. en /