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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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221
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Vd. II 560f. Sanie Servaiien Leben. 221

begunde diu erde erbiben.

fus muofe daz bou fein beliben 2000

Vd. il 560f. Do chünich Charel redeleicheG. 83,1 f. rihte römifchiu reiche,

do begunden Chaerlingen 5

die Sarraceine twingen:

daz was einer flahte haeidenfchaft; 2005

die chomen dar mit heriges chraft.

der chünic was in dem lande,

als er ir chumft bechande. 10

umbe die chriften im vil laeit was.G. 83,2f. zefamene er ein her las, 2010

als er mohte in churzen weilen.

gegen den haeidenen begunder eilen.

felbe heter eines lewen muot. 15

G.83,5f. ze den feinen fpracher: „helde guot,

wefet hiute notvefte! 2015

wider die haeidenifchen gefte

lat iuwer eilen choften!

iu ift mein ungebroften: 20

der hiute hie niht verzaget,

dem ift immer unverfaget 2020

aeigen unde lehen.

got fulwir alle vlehen,

daz er uns helfe hiute 25

wider die ungetauften liute

unde an in fein taeil bewar." 2025

under diu naheten die fchar.

zwifchen den herigen baeiden,

der chriften unde der haeiden, 30

i45Sp.<* was manic liehtiu brünne.

1999 erbiben] bitwen 2000 mus; fein beliben] beleiben 2001 Do] Do der;redeliche 2004 farracine 2005 flacht 2006 heres 2010 zefamne 2072hceidenbegunde er 2013 Selben 2016 haeidnifchen 2018 mein H] meiner 2021 Eigen2026 nachten 2027 herren 35

1999 Weder biben noch btben (siehe MSD //» 160) werden der Versmelodiegerecht, nur erbiben (oder gar ertbiben?), und eben deshalb ist 2000 fein belibenz " lesen.