Vd. II 504 f. Sanle Servatien Leben. 219
er weifte die fündaere ze wege
unde vernam der dürftigen ruof.G. 79,3f. ein grozez münfter er da gefchuof
fante Seruatio, als ez noch da ftet.
daz muoz loben, fwer dar einget. 1940 5
ez ift in aller weis erweit.G.80,7f. feiniu brasiten aeigen wurden verfeit
ouf die fronerefte.
in douhte aller befte,
daz fein erbe waere 1945 10
der gotes beihtasre.
vil grozen Ion er des enphienc.Fehlt Vd. G. 80, Wf. nu vernemet, wie ez im fider ergienc.
er folte bei feinen ceiten
ze einem toten fürften reiten, 1950 is
daz er wasre ze der bivilde.G. 80,12f. do er chom in eine wilde,144 Sp." do horter ftimme grözlich.
aller flahte chunterlich
feine weife uobte. 1955 20
G. 81,4 den herren daz betruobte
unde alle die mit im riten.G. 81,3 eine ftimme gehorter biten
als ein chindelein da fchrir:
„eilet unde löfet unde helfet mir!" 1960 25
G.81,4f. vil fere muoten in difiu dinc.
nu erfchaein im ein fchöner iüngelinc
enleibe unde in gewande.
den bifchof er nande.
/P3P Seruatin 1940 in 1941 weife H 1942 braeite eigen; H. aus nidit mehr 30geltenden metrischen Gründen Sin breitez eigen wart 1946 bihtsre 1948 vernemt1954 flacht 1955 fein 1958 ein; horter 1959 fchrire 1960 mire
1938f. Bei Veldedce findet sich nichts Entsprechendes, auch die Quelle ist nichtso persönlich (vgl. G. 79,5f.). Die Auslassung wird sich kaum anders erklärenlassen, als daß der Verfasser die Servatiuskirche in Maastriecht selbst gesehen hat. 351943 f. Haben wir es hier mit einer historischen Tatsache zu tun, von der derVerfasser Kenntnis hatte, oder verdankt der Vers dem Reimzwang seine Entstehung?1952 Ist hier vielleicht mit Assonanz ein gewelde zu lesen? Vgl. Vers 1983.